Neujahrsempfang, CSU, Nörldingen, Bürgermeisterkandidat

2020: Steffen Höhn will Hermann Faul beerben

NÖRDLINGEN (MAB). Viele hatten es erwartet, jetzt ist es offiziell: Steffen Höhn verkündete beim bestens besuchten Neujahrsempfang der Nördlinger CSU seine Bereitschaft zur Kandidatur 2020.

Über 100 Gäste waren am vergangenen Donnerstagabend in das RiesKraterMuseum gekommen, um das „Jahr der Entscheidungen“ einzuläuten, wie es Ulrich Lange, MdB formulierte. Schnell war jedoch klar, dass dies Steffen Höhns Abend werden würde.

Der Ortsvorsitzende der CSU Nördlingen war zunächst sehr erfreut über den großen Zuspruch für den Neujahrsempfang. Tatsächlich waren zahlreiche Gäste aus dem Nördlinger und Donau-Rieser Vereinsleben, der Politik, der Kirchen und der Wirtschaft der Einladung gefolgt – auch viele ohne CSU-Parteibuch. Ein „Zeichen des Miteinanders“ sollte so gesetzt werden.
Politisch steht laut Höhn ein spannendes Jahr bevor: Im Mai sind Europawahlen, und auch der OB-Wahlkampf in Nördlingen werfe bereits seine Schatten voraus. Diesbezüglich sei bereits viel spekuliert worden, wie die Nördlinger CSU sich dafür aufstelle. „Mir ist es daher wichtig und auch eine besondere Ehre, Ihnen heute Abend hier in dieser offenen Rund mitteilen zu dürfen: Ich würde gerne für die CSU Nördlingen ins Rennen um die Oberbürgermeisterschaft 2020 gehen!“, so Steffen Höhn vor versammeltem Publikum. Für seine Entscheidung erntete der Ortsvorsitzende anhaltenden Applaus.

Kandidat stellte sich vor

Der Diplom-Politologe Steffen Höhn ist 39 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Kindern (voraussichtlich ab Juli von drei Kindern) und von Beruf Geschäftsführer des CSU-Bundeswahlkreises 254. Höhn ist in Mainz geboren, aber seit dem zweiten Lebensjahr in Nördlingen aufgewachsen, was er als großes Glück empfindet: „Hier war und ist die Welt noch in Ordnung!“

In seiner Ansprache machte Steffen Höhn seine politischen Überzeugungen anhand seines Werdegangs klar. Als Vater stehe für ihn fest: „ Die Familie ist das höchste Gut, das wir haben!“ Sie sei die Keimzelle der Gesellschaft. Ausdrücklich schloss er dabei auch Familien außerhalb der traditionellen Ehe mit ein.

Seine Jugend sei sehr vom Sport im TSV Nördlingen (Fechten und Leichtathletik) und vom Vereinsleben geprägt gewesen. Auch das Schauspielern im Dramatischen Ensemble erwähnte der OB in spe als bedeutenden Einfluss. Das Vereinsleben biete laut Höhn jungen Menschen Freiräume zur Selbstverwirklichung und die Chance, früh Verantwortung zu übernehmen – diese Chance wünsche er sich auch weiterhin für die Jugend und für seine eigenen Kinder.
Als eine seiner wichtigsten Stationen bezeichnete Höhn den Zivildienst im Spitalhof. Zu sehen, was es bedeutet, auf Hilfe angewiesen zu sein, sei sehr einschneidend gewesen. Daher sei er davon überzeugt, dass man die Gesellschaft anhand ihres Umgangs mit den Schwächsten messen müsse.

Während seines Studiums in Berlin gewann Höhn einen neuen Blick auf seine Heimat Bayern und während der Fußball-WM 2006 die Einsicht, dass man als Deutscher stolz auf sein Land sein kann – „nicht blind für die Vergangenheit, sondern mit besonderem Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft“.

Wichtige Einblicke in die Industrie erhielt Höhn während seiner Zeit im IT-Bereich von Airbus Helicopters in Donauwörth.

Nachdem er nun seit 2012 im Bundestagsbüro von Ulrich Lange politische Erfahrung sammeln konnte, sieht Höhn nun die Zeit gekommen, den nächsten Schritt zu machen. Laut Höhn werden viele der wichtigsten Entscheidungen der Zukunft auf kommunaler Ebene getroffen, z.B. in Sachen Pflege, Bildung, Fachkräftesicherung, Wohnraum, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Breitband, Infrastruktur usw. Bei diesen Entscheidungen wolle Höhn dabei sein, und hoffe daher auf Unterstützung der Nördlinger Bürgerinnen und Bürger. Er selbst möchte in den kommenden Monaten stets ansprechbar sein, ein offenes Ohr für sämtliche Anliegen der Menschen haben und diese auch ernst nehmen. Zusammenfassend sagte er: „Die Herausforderungen für Nördlingen sind groß – aber wir Nördlinger und Rieser sind auch stark!“

 

 

 

 

Bildunterschrift:     Steffen Höhn (links, bei seiner Rede am Donnerstag) ist bereit, bei der Nördlinger Oberbürgermeisterwahl 2020 für die CSU anzutreten.       FOTO:    Peter Herzig

 

 

 

 

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