ANSBACH (LZ). Alljährlich findet eine feierliche Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken statt. Hierbei spricht der Bezirk den Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen, die sich durch besondere denkmalpflegerische Leistungen verdient gemacht haben, großen Dank und Anerkennung aus. Um alte Bausubstanzen vor dem Verfall zu bewahren und für kommende Generationen zu erhalten, sind Kenntnisreichtum, Herzblut und finanzielles Engagement notwendig. Die 43. Denkmalprämierung berücksichtigte insgesamt 51 historische Bauwerke und wurde in zwei Veranstaltungen aufgeteilt. Aus den Landkreisen Ansbach, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Weißenburg-Gunzenhausen und den Städten Ansbach, Erlangen, Fürth und Schwabach wurden 27 Sanierungen vorgestellt und gewürdigt.

Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Armin Kroder begrüßte die Preisträger und Ehrengäste zu der Denkmalprämierung. „Es ist atemberaubend, was da geleistet wurde. So viele haben sich mit privatem Engagement um die Denkmäler des Bezirks Mittelfranken gekümmert.“, freute sich Kroder. Es gehe darum, all diese Menschen wertzuschätzen. Niemand solle sich entmutigen lassen, denn aus Altem kann Neues werden. Insgesamt wurden bisher schon über 4.200 Objekte prämiert.

„Für die Denkmalpflege ist es ein Freudentag. Von allen Gebäuden stehen nur zwei Prozent unter Denkmalschutz.“, erzählte Dr. Andrea M. Kluxen, Bezirksheimatpflegerin und Kulturreferentin. Denkmäler seien sind nicht nur schön und nachhaltig, sondern ein Geschichtsarchiv in dreidimensionaler Version. Im Anschluss stellte die wissenschaftliche Volontärin der Bezirksheimatpflege, Saskia Müller, die prämierten Objekte vor. Von Brücken, Mietshäusern und Gaststätten bis hin zu einer Schule, einem Wasserturm und Bahnhof war einiges an interessanten Objekten vertreten. Es seien begeisternde und höchst anerkennende Ergebnisse, so die wissenschaftliche Volontärin. Armin Kroder überreichte am Ende allen Preisträgern eine Urkunde und sprach noch einmal seinen Dank aus.

Foto: Der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Armin Kroder bedankte sich bei allen Preisträgern für die besondere Denkmalpflege. Fotot: Larissa Zimmer

 

 

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