HEIDENHEIM (RED). Das Internetdossier der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht über Ursachen und Folgen der Ereignisse in der Nacht 9./10. November 1938, in der in Deutschland die Synagogen angezündet, Juden getötet, verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt, jüdische Geschäfte geplündert wurden. Auch in Baden, Württemberg und Hohenzollern brannten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die Synagogen. Überall, wo Juden und Menschen jüdischer Herkunft lebten, gab es Pogrome. Die Reichspogromnacht gilt als der Wendepunkt der nationalsozialistischen „Judenpolitik“. Basierten die staatlichen Repressionen bis zu diesem Zeitpunkt vorwiegend auf von den Nationalsozialisten erlassenen Gesetzen, kam es ab jetzt immer häufiger zu gewaltsamen Aktionen, die im Holocaust kulminierten.

Das Dossier umfasst Texte zur Vorgeschichte des 9. November 1938,  zu Verlauf und Folgen der Reichspogromnacht und verweist auf Quellen, Publikationen und weiterführende Links. Zudem werden die aktuellen Veranstaltungen an den Gedenkstätten im Land anlässlich des Erinnerns und Gedenkens an den 80. Jahrestag aufgelistet.

Das Dossier und die Hinweise auf Veranstaltungen und Gedenkfeiern zu 80 Jahre Reichspogromnacht finden sich auf dem LpB-Onlineportal „Gedenkstätten in Baden-Württemberg“ unter www.gedenkstaetten-bw.de.

 

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