Ausbildungskompass vorgestellt

Als „Ausrufezeichen für unseren Raum“ hat Landrat Dr. Jürgen Ludwig den neuen Ausbildungskompass bezeichnet. Die Broschüre informiert über Ausbildungsmöglichkeiten in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. Sie liegt seit Kurzem druckfrisch vor und wird kostenlos an die Schülerinnen und Schüler aller Abschlussklassen verteilt. Landkreis Ansbach, Stadt Ansbach, Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg, Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) sowie Handwerkskammer für Mittelfranken haben für diese Premiere eng zusammengearbeitet.

Das Ergebnis, so lautete die einhellige Meinung bei der Vorstellung am 21. Juni 2021, kann sich sehen lassen. Auf knapp 180 Seiten werden 121 Berufe sowie die heimischen Unternehmen vorgestellt. Die Botschaft dahinter: „Wir sind eine Chancenregion“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten bereits einige Ausbildungsbörsen abgesagt werden – umso besser, dass der Ausbildungskompass nun alle relevanten Informationen bündelt. „Corona hat uns hier neue Wege für ein gemeinsames Projekt aufgezeigt“, berichtete Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner. Von einer „hervorragenden regionalen Kooperation“ sprach Karin Bucher. Die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Ansbach dankte den Schulen dafür, dass sie die Verteilung der Broschüre übernommen haben. Ihr Appell an junge Leute: „Kompass lesen, Ideen finden und bewerben!“

Stellten in Ansbach gemeinsam den Ausbildungskompass vor (von rechts): Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Karin Bucher von der Industrie- und Handelskammer, Wolfgang Langer von der Agentur für Arbeit, Dietmar Gaffron vom Beruflichen Schulzentrum, Oberbürgermeister Thomas Deffner und Wolfgang Uhl von der Handwerkskammer.
Foto: Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Die Chancen, etwas Passendes zu finden, stehen laut Wolfgang Langer in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach sehr gut: „Wer noch nichts hat, hat annähernd zwei freie Stellen zur Verfügung“, erklärte der stellvertretende Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg. Und wer sich bei der Berufswahl noch nicht sicher ist, findet im Ausbildungskompass auch Betriebe mit Möglichkeit zu Ferienarbeit oder Praktikum. Dass der Landkreis bei der Vorbereitung der Ausbildung „Top-Schulen“ bereitstelle, betonte Dietmar Gaffron, Leiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Ansbach, vor dem der Ausbildungskompass vorgestellt wurde (Bild). Wolfgang Uhl, Geschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, war voll des Lobes: „Der Kompass gibt Orientierung in einer Zeit voller Verunsicherung. Wir brauchen unsere jungen Leute hier, damit der ländliche Raum Zukunft hat.“

Der Ausbildungskompass ist abrufbar unter https://www.wifoe-landkreis-ansbach.de/Veranstaltungen.html.

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