Bachwoche Ansbach Vorstellung

Bachwoche 2019: „Concerts avec plusieurs instruments“

ANSBACH (ASC). 71 Jahre Bachwoche in Ansbach. Alle 2 Jahre finden hier die beliebten Festspiele statt und der Sommer 2019 wird wieder ganz unter dem Namen Bachs stehen. In rund 40 Konzerten zwischen dem 26. Juli und 4. August wird dem großen deutschen Barockkomponisten Johann-Sebastian Bach in Ansbach Tribut gezollt. Hervorragende Künstler und Virtuosen kommen aus aller Welt in der barocken Residenzstadt zusammen um Bach zu spielen.

„Ansbach ist glücklich die Bachwoche zu haben.“, erklärte Oberbürgermeisterin Carda Seidel bei der Vorstellung des Programms der Ansbacher Bachwoche 2019 im Kunsthaus Reitbahn 3. „Unsere Stadt verändert sich, wenn Bachwoche ist.“, so die Rathauschefin weiter. „Sie wird irgendwie durch die Bachwoche verzaubert.“, betonte Seidel.

Eine große Besonderheit der Bachwoche 2019 verriet der Intendant Dr. Andreas Bomba gleich zu Beginn der Programmvorstellung. 2019 soll es ein dauerhaftes Festspielensemble geben. Schon in den fünfziger Jahren hatte man so große Erfolge gefeiert. 2019 soll dies mit dem eingespielten, freien Ensemble „iL Gusto Barocco“, unter der Leitung des Stuttgarter Musikhochschulprofessors Jörg Halubek, wiederholt werden. Halubek hat bereits Erfahrung mit der Bachwoche. In den frühen 2000er Jahren war der Cembalist als Stipendiat Besucher der Bachwoche. „iL Gusto Barocco“ wird Bach‘sche Solokonzerte und zwei weltliche Kantaten aufführen sowie die Brandenburgischen Konzerte, deren Originaltitel „concerts avec plusieurs instruments“ eine Art Leitmotiv für die Bachwoche 2019 darstellt. „Konzerte mit mehreren Instrumenten“ lautet also das Motto im nächsten Jahr. Passend dazu wird beim Eröffnungskonzert mit „Dramma per Musica – Der zufriedengestellte Äolus“ das Stück zu hören sein, in dem Bach so viele verschiedene Instrumente verwendet wie in keinem anderen. „Etwas festlicheres aus der Feder Bachs gibt es kaum „, erklärte der Intendant Dr. Bomba.

Konzerte in drei Sparten aufgeteilt

Die drei Konzertreihen „Bach pur“, „Bach plus“ und „Bach modern“ stellen das Programm der Ansbacher Bachwoche 2019. Unter „Bach pur“ fallen die Orchesterkonzerte, zwei Kantaten-Programme mit dem Windsbacher Knabenchor sowie den Ensembles der Bach-Stiftung St. Gallen. Außerdem bildet Bachs „Johannespassion“ (Fassung 1749) von der Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann den Höhepunkt und Abschluss der Bachwoche.

Bei „Bach plus“ gibt es Kompositionen Bachs sowie von dessen Vorgängern und Nachfolgern zu hören. „Bach modern“ steht in Ansbach für Konzerte, die Gewohnheiten aufbrechen und neue musikalische Perspektiven schaffen wollen. Denn man stelle fest, so Dr. Bomba, dass viele junge Musiker Bach spielen wollen, aber eben nicht nur Bach. Ihnen sei es ein Anliegen neue Projekte zu entwickeln und umzusetzen und dazu wolle die Bachwoche die Möglichkeit geben. Die Konzertreihen werden durch ein reichhaltiges Rahmenprogramm ergänzt. Darunter Workshops für Kinder und Jugendliche von 4 bis 18 Jahren, Konzerteinführungen, Lesungen mit Musik, den Formaten „Ansbach singt“ und „Ansbach klingt“ sowie einem Helferkonzert. Dabei werden die freiwilligen Helfer der Bachwoche, die oft selbst Musiker sind, ein Konzert geben, das vom Kantor der Gumbertuskirche Carl Friedrich Meyer dirigiert wird.

Das komplette Programm mit rund 40 Konzerten kann unter www.bachwoche.de nachgelesen werden. Karten können ab sofort über das Ticketportal reservix bestellt werden. In Ansbach gibt es Karten bei der Tourist-Information, beim Theater Ansbach, bei den Ansbacher Kammerspielen, beim Ticketservice im Brücken-Center, bei der Fränkischen Landeszeitung, beim Reisebüro Glossner und bei Lottemann im Retticenter. Karten gibt es auch unter www.reservix.de.

Die WochenZeitung wird wie in den vergangenen Jahren wöchentlich über die Bachwoche berichten und das vielversprechende Programm vorstellen. Außerdem wird es im neuen Jahr wieder eine Kartenverlosung geben.

Foto: Der Intendant der Bachwoche Dr. Andreas Bomba stellte das Programm der Bachwoche 2019 vor. Foto: Anika Schildbach

 

 

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