Bopfingen soll zentraler Ort der Kulturvermittlung werden – Bundesförderung über 918.000 Euro

Bopfingen (wz). Eine positive Nachricht aus dem Bundeskanzleramt erhiel­ten die Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und Leni Breymaier. Staatsministerin Prof. Monika Grütters hat über die Förderprojekte für das Bundesprogramm „Investiti­onen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland 2020“ entschieden und dabei auch das Projekt der Stadt Bop­fingen ausgewählt. Roderich Kiesewetter berichtet: „Der Bund beteiligt sich an der Maßnahme der Stadt Bopfingen mit 918.000 Euro Bun­desmitteln. Hierbei soll die historische Keltenanlage und Fundstätte am Ipf zu einem zentralen Ort der Kulturvermitt­lung werden. Ich freue mich sehr, dass dieses spannende Projekt sich gegen viele andere Vorschläge durchgesetzt hat und vom Bund gefördert wird. Gerade in Zeiten von Corona, wo wir auf viele kulturelle Veranstaltungen verzichten müs­sen, ist diese Nachricht gut. Unsere Kultur ist und bleibt wichtig und erhaltenswert. Ich hoffe, dass bei der Umsetzung dann auch einige regionale Unternehmen profitieren und konjunkturelle Impulse mitnehmen können.“

Leni Breymaier: „Gut, dass in Corona-Zeiten oft der normale Betrieb weiter laufen kann. Ich freue mich mit Bopfingen und allen, die sich dort schon so lange für die Bewahrung der Geschichte der Kelten einsetzen, über den Bescheid. Und ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Arbeit, die mit die­sem Geld geleistet werden kann.“

Dr. Gunter Bühler, Bürgermeister in Bopfingen begrüßt die Nachricht aus Berlin: „Das eröffnet uns ganz große Chancen. Natürlich werden wir sehen müssen, wie wir das Projekt in Corona-Zeiten weiter entwickeln und umsetzen können. Aber Corona geht auch irgendwann vorüber und dann kön­nen wir gute Impulse für Bopfingen und die Region setzen.“ Mit dem Förderprogramm „Investitionen für nationale Kul­tureinrichtungen in Deutschland“ unterstützt der Bund ab 2020 deutschlandweit Investitionen in den Erhalt und die Weiterentwicklung national bedeutsamer Kultureinrichtun­gen. Ausgestattet mit einem jährlichen Volumen von bis zu 20 Millionen Euro, bietet es den geförderten Einrichtungen ab 2020 vielfältige Unterstützung etwa für dringend notwen­dige Sanierungsarbeiten oder Neubauten, wobei Aspekte der Nachhaltigkeit – insbesondere zur Verbesserung des ressour­censchonenden Betriebs – besonders berücksichtigt werden.

Foto: Georg Lindner

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