Realschule Ansbach, Außenbereich

Buntes Spieleparadies für die Johann-Steingruber-Realschule

ANSBACH (JG). Nach gut einem Jahr Umbauarbeiten können sich die SchülerInnen der Johann-Steingruber-Realschule über ihre sanierten Freisportanlagen freuen, die seit November für die Kinder zugänglich sind. Zur Besichtigung dieser fanden sich Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der Direktor der Johann-Steingruber-Realschule, Herbert Argmann, Projektleiter Kress und Freianlagenplaner Haider auf dem Allwetterplatz der Realschule hinter der Dreifachhalle ein. Eine derartige Maßnahme sei, laut Argmann, dringend erforderlich gewesen. Denn der vorherige Zustand der Außenplätze sei schon lange nicht mehr tragbar gewesen. Immerhin stammte die ehemalige Freisportanlage aus dem Jahr 1975 und war weder materiell noch technisch auf dem neuesten Stand. Zudem konnte die Gelegenheit gleichermaßen dafür genutzt werden, den Kindern zusätzlichen Bewegungsraum zu schaffen, den sie in ihren Pausen nutzen können. „Die Schüler brauchen besonders nachmittags in den langen Pausen genügend Raum, um sich bewegen zu können“, betonte Direktor Argmann. Dies sei nur einer von vielen Ansätzen, die eine hohe Relevanz des Ausbaus der Freisportanlagen belegen. Denn ausreichend Bewegung fördere bewiesenermaßen das Denkvermögen der SchülerIinnen und im nächsten Schritt ebenso das allgemeines Wohlbefinden, hakte Landrat Dr. Jürgen Ludwig ein. Außerdem soll durch die Maßnahme ein harmonisches Miteinander begünstigt werden, das beim gemeinsamen Sport bestmöglich vermittelt werden könne. Ferner könne durch die neu etablierte „bewegte Pause“ regelmäßige körperliche Beanspruchung gewährleistet werden, die den Kindern bei einer einheitlichen Entwicklung helfe, so Argmann. Die neue Freisportanlage kann aufgrund ihrer Generalsanierung nun durchaus jede Art von Kriterium erfüllen. Eines davon war sicherlich, bei den Umbauarbeiten auf Barrierefreiheit zu achten. Ein zusätzlicher Erfolg ist das neue Rasenspielfeld, das nach dem Umbau mit einer vollautomatischen Bewässerungsanlage ausgestattet ist. Für die Spieler auf dem Feld wurden darüber hinaus neue Ballfangnetze eingesetzt und die dreifach-Kugelstoßanlage glänzt nun durch ihren kräftigen, ockerfarbenen Belag aus wassergebundener Decke. Zusätzlich entstand mit der Sanierung des Außenbereichs die Möglichkeit für Hand- und Basketball, Hoch- und Weitsprung sowie Kugelstoßen. Für die eben angemerkte „bewegte Pause“ wurden hinzukommend einige Extras angebracht, die die Kinder zum Sport motivieren sollen. Dazu zählen auffällig frohe Farbflächen, eine Slackline, ein Bodentrampolin und Multifunktionstrainer.
Ebenso wurde sich Gedanken um die Außensituation an heißen Sommertagen gemacht. So entschlossen sich die Verantwortlichen dazu, einen großen Walnussbaum zu pflanzen, der künftig einen kühlen Schattenplatz kreieren soll. Eine Hügellandschaft nahe der Bundesstraße soll den, aus dieser Richtung kommenden Lärm, eindämpfen. Nach all den Neuerungen ist es fast schon verwunderlich, dass die veranschlagten Kosten, in Höhe von 985.000 Euro gehalten wurden. Gefördert wurde dabei ein Teil vom Freistaat Bayern, der 250.000 Euro beisteuerte.

Foto: Die neue Freisportanlage kann seit November vollständig genutzt werden. Foto: Janine Gierszewsky

 

 

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