Die Kaspar-Hauser-Festspiele in Ansbach erinnern an das rätselhafte Findelkind

ANSBACH (RED). Ein Mensch, der seine Familie nicht kennt, ein Kind, das jahrelang eingekerkert ist, ein junger Mann, der ermordet wird. Bis heute mysteriös und geheimnisvoll ist das Leben Kaspar Hausers, dessen Herkunft nie zweifelsfrei geklärt werden konnte. Nur rund fünf Jahre nach seinem plötzlichen Auftreten wurde der sensible junge Mann im Ansbacher Hofgarten mutmaßlich ermordet. Zu Ehren des berühmten Findelkindes veranstaltet die Stadt Ansbach im zweijährigen Turnus die „Kaspar-Hauser-Festspiele“, die sein kurzes, tragisches Leben in vielfältiger Weise darstellen. Trotz der außergewöhnlichen Umstände werden die Festspiele unter angepassten Gegebenheiten vom 26. Juli bis 2. August stattfinden. Neben interessanten Vorträgen, Stadtführungen und künstlerischen Beiträgen, werden die Festspiele musikalisch umrahmt vom A-capella-Ensemble SONAT VOX. Das ausführliche Programm, das Kaspar-Hauser-Experte und Intendant Eckart Böhmer zusammengestellt hat, ist unter www.kaspar-hauser-ansbach.de zu finden.

 

Foto: Stadt Ansbach

 

 

 

 

 

  • Wochenzeitung - Werbung - Hier könnte Ihre Werbung stehen