Digital und persönlich nah am Menschen

Ansbach (RED).„Nah am Menschen bleiben und gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung zum Wohl des Kunden nutzen: Diese Aspekte waren für unsere Sparkasse auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Richtschnur ihres Handelns als innovativer Finanzpartner vieler tausend Privat- und Firmenkunden in Stadt und Landkreis Ansbach.“ Diese Aussage des Vorstandsvorsitzenden Werner Frieß bildete den Auftakt des Bilanzpressegesprächs der Sparkasse Ansbach.

„2018 war ein guter Jahrgang, wenngleich die Auswirkungen der unverändert angespannten Zinssituation erneut etwas Wasser in den Wein gegossen haben“, so Vorstandschef Frieß. Den-noch sind die Zahlen, die seine Vorstandskollegen Stefan Fink und Ludwig Ochs und er präsentierten, bemerkenswert.

Fast alle Signale stehen auf Wachstum

Die Bilanzsumme der Sparkasse Ansbach wuchs um 3,8 % auf 4.335 Mio. Euro. Damit rangiert sie unter 65 bayerischen Sparkassen auf Platz 13. 3.257 Mio. Euro hatten die Kunden angelegt, 3,6 % mehr als 2017. Die Darlehenszusagen an Unternehmen und Selbstständige stiegen auf 302 Mio. Euro – ein Plus von 10,4 %. Das Kreditvolumen kletterte um 76 Mio. Euro oder 6,1 % auf 1.313 Mio. Euro. Auch die Kredite an Privatkunden wuchsen netto um 51 Mio. Euro (+ 5,7 %) auf 938 Mio. Euro.

„2018 war leider ein schwaches Börsenjahr, was die Zurückhaltung unserer Kundinnen und Kunden bei Aktienanlagen erklärt“, stellte der stv. Vorstandsvorsitzende Stefan Fink fest. Die Aktienumsätze lagen mit 77,2 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 120,3 Mio. Euro. Dennoch – „und das ist erfreulich“, so Fink – überwogen das vierte Jahr in Folge die Aktienkäufe die -verkäufe um 9,6 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz aller Anlageklassen betrug 247 Mio. Euro.

Ordentliches Betriebsergebnis erzielt

Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 0,89 % (Vorjahr: 0,96 %) der Durchschnittsbilanzsumme (DBS) wieder über dem bayerischen Durchschnitt von 0,81 %/DBS. Die Kosten-Ertragsrelation (CIR) bezifferte sich auf 61,4 (Vorjahr: 60,6) und war damit günstiger als der Durchschnittswert der bayerischen Sparkassen von 64,4. Der Zinsüberschuss ging allerdings erneut auf 1,66 %/DBS (Vorjahr: 1,83 %/DBS) zurück. Diesen Rückgang konnte der gestiegene Provisionsüberschuss – von 0,59 %/DBS auf 0,62 %/DBS – nur teilweise kompensieren.

Gemeinwohlorientiert und nachhaltig aufgestellt

Auf der Basis des betriebswirtschaftlichen Erfolges ließ die Sparkasse auch 2018 über Spenden, Sponsoring und mittels ihrer eigenen Stiftung wieder eine stattliche Summe in die Förderung des Gemeinwohls fließen. Die in der Sozialbilanz zusammengefassten Fördermittel summierten sich auf insgesamt 736.900 Euro.

Das in der Stiftergemeinschaft Stadt und Landkreis Ansbach verwaltete Vermögen wuchs durch Neu- und Zustiftungen weiter an. Über 183.000 Euro wurden in der Form von Zuwendungen und Ausschüttungen an gemeinnützige Projekte verteilt – mehr als doppelt so viel wie 2017. Auch des Themas „Nachhaltigkeit“ nahm sich die Sparkasse erneut an. Davon zeugt der Nachhaltigkeitsbericht, der unter www.sparkasse-ansbach.de einsehbar ist.

Nah am Kunden – digital und stationär

„2018 haben wir unseren Kurs fortgesetzt, vor Ort persönlich präsent zu sein und gleichzeitig unsere Kunden digital bestmöglich zu begleiten“, so Vorstandsmitglied Ludwig Ochs. So wichtig die Geschäftsstellen und BeratungsCenter für eine qualitativ hochwertige Beratung auch sind, setzte sich der Trend zum digitalen Banking dynamisch fort. 19.000 Kunden nutzen die kostenlose Sparkassen-App zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte. Im digitalen BeratungsCenters „S@Home“ werden Privat- und Geschäftskunden mittels moderner Übertragungstechniken orts- und zeitunabhängig beraten.

Auch im KundenServiceCenter laufen jeden Tag bis zu 1.000 Anrufe ein. Viele Kunden nutzen den Chat in der Internet-Filiale oder den Facebook-Messenger, um mit der Sparkasse Kontakt aufzunehmen. „Für uns ist es wichtig, unseren Kunden über jeden gewünschten Kanal einen Zugang zu ihrer Sparkasse zu ermöglichen: persönlich oder digital und damit unabhängig von Raum und Zeit“, resümierte Vorstandsvorsitzender Werner Frieß.

Foto: Das Vorstandstrio von links: Stefan Fink, Werner Frieß und Ludwig Ochs. Foto: Sparkasse Ansbach

 

 

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