Ehrengräber auf dem Stadtfriedhof werden gekennzeichnet

Ansbach. Die Historische Friedhofsgruppe kennzeichnet gemeinsam mit der Stadt Ansbach auf dem Stadtfriedhof Ehrengräber und stellt die dort beigesetzten Persönlichkeiten vor. Dafür werden an den Ehrengräbern kleine Plexiglasschilder mit den Lebensdaten der Verstorbenen und einem QR-Code, um weitere Informationen zu erhalten, angebracht. Als geschichtsinteressierter Mensch liege ihm ein solches Projekt sehr am Herzen, so Oberbürgermeister Thomas Deffner. Er spendet das erste Schild. Es stellt den Juristen und Dichter Johann Peter Uz (1720 – 1796) vor. „Ich finde es immer gut, wenn etwas erlebbar wird, was nicht immer öffentlich zugänglich ist“, so Ober-bürgermeister Deffner. Im Normalfall ist die Gruft, in der Johann Peter Uz beigesetzt ist, verschlossen. „Dank des Einsatzes der Historischen Friedhofsgruppe können Besucherinnen und Besucher über den QR-Code Bilder der Gruft auf der Homepage des Stadtfriedhofs aufrufen.“
In Zukunft sollen weitere Schilder, die der dezenten Beschilderung für das Stadtjubiläumsprojekt „Häuser erzählen Geschichte“ nachempfunden sind, folgen. Dies kündigte Alexander Biernoth, Sprecher der Historischen Friedhofsgruppe, an. In den kommenden Wochen wird das Grab von Johann Stephan Reuter, dem Erbauer des Reuter-Viertels, als Ehrengrab ebenfalls mit einem entsprechenden Schild ausgestattet. Der Ansbacher Stadtfriedhof sei mit seiner rund 500-jährigen Geschichte ein „steinernes Geschichtsbuch“, so Biernoth und mit der Gruftanlage einmalig nördlich der Alpen. Fotos: Copyright: Stadt Ansbach; Fotograf: A. Ziegler

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