Bardentreffen Ansbach

Engagiert Eigenwillig Echt: Das Bardentreffen

Ansbach (LUH). Seit nunmehr 29 Jahren treffen sich zum Ende des Jahres Künstler aus Ansbach und Umgebung zum Bardentreffen, dass quasi eine Konterkarrikatur des Altstadtfestes darstellt. Während dort das Gesellige im Mittelpunkt steht, soll Ansbachs Innenstadt vom 30. August bis zum ersten September ein Ort zur Entfaltung der künstlerischen Muse der Musikschaffenden sein.

Nicht nur Sportler brauchen vor dem eigentlichen Wettkampf eine Warm-Mach-Phase, sondern auch die regionalen Künstler. Eine Mischform aus Session und Konzert soll dabei völlig neuartige Wege gehen und die Ansbacher Urgesteine, um den Musikerstammtisch für den Samstag bestmöglich vorbereiten. Los geht’s ab 19 Uhr in Eugens Weinstube am Gumbertusplatz. Der Samstag wartet bereits vormittags mit vielen verschiedenen Musikern auf, wenn um 10 Uhr vor dem Eiscafe Doge, dem Brücken-Center und der Buchhandlung Rupprecht beim Straßenmusikfestival verschiedene Ansbacher Örtlichkeiten bespielt werden. Auf der Hauptbühne in der Reitbahn macht um 15 Uhr zunächst das Quartett Discoschorle den Auftakt.

Die vier Dinkelsbühler Musikschüler verbinden Liedermachertum mit tanzbaren Disco-Klängen. Auf sich aufmerksam gemacht hat letztes Jahr auf der Nebenbühne Wastel Kauz. Der Lohn: Der 16:30 Uhr Spot auf der Hauptbühne. Längst einen Namen haben, die in München wohnhaften, jedoch aus Schwabach stammenden Muddy What? Sie haben sich in ihrem Schaffen ganz dem modernen Blues verschrieben.

Keine Unbekannte in Ansbach ist auch Karin Rabhansl, die bereits mehrfach zu Gast in der Rezatstadt war, sich aber in den letzten Jahren immer mehr der Rockmusik zugewandt habe, wie Organisator Hans Ropert ausführte.

Einen schwer aussprechbaren Namen, dafür aber umso eingängigere Musik machen Irxn. Sie sollen mit tanzbarer Musik auch ein junges Publikum anlocken.

Während der Umbauphasen treten auf der Nebenbühne Bruni Dietel, Carmen Underwater und The Elephant Circus auf. Der Sonntag steht laut Mitorganisator Thomas Fitzthum unter dem Motto fränkische Mundart und Sprache. Den Auftakt bildet aber traditionell die offene Bühne auf der Talente ihr Können beweisen können.

Wer sich hierzu spontan noch berufen fühlt, kann sich bei Hans Ropert unter der Telefonnnummer 0175/2887311 melden. Fest eingeplant sind im Anschluss Kapelle Bomhard und The Travelling Playmates.

„Ich verspreche mir von ihnen, dass am Sonntag sowohl vor, als auch auf der Bühne etwas passiert“, zeigte sich Hans Ropert hoffnungsvoll. Bereichert wird der Abschlusstag auf der Nebenbühne von Bernd Dittl.

Renate Weimann von der Stadt Ansbach lobte das Bardentreffen als qualitativ hochwertige Nischenveranstaltung in der viel Ehrenamt stecke.

Foto: Das Bardentreffen bietet besondere Musik und Künstlern eine Bühne. Foto: Luca Herrmann

 

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