Richtfest Ansbach

Erstes Etappenziel erreicht

ANSBACH (ASC). Der Rohbau steht: Ein Jahr nach dem Spatenstich konnte in der Rettistraße 1 das Richtfest für das Amt für Ernährung, Forst und Landwirtschaft gefeiert werden. Im Herbst kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Fast 14 Millionen Euro kostet der Neubau des Amts für Ernährung, Forst und Landwirtschaft in Ansbach. Auf rund 2.000 Quadratmetern lässt der Freistaat Bayern unter der Projektleitung des Staatlichen Bauamtes Ansbach ein modernes Büro- und Verwaltungsgebäude in Holzbauweise errichten. Die Gebäudehülle ist bereits geschlossen, aktuell laufen die Ausbauarbeiten und die Holzfassade wird montiert. Voraussichtlich bis Herbst 2020 sollen die Arbeiten geschafft sein. Dann können die Mitarbeiter, die derzeit in Ausweichquartieren untergebracht sind, wieder an ihre frühere Arbeitsstätte zurückkehren.

Rund 2100 Festmeter Rundholz werden im Endausbau verbaut sein, verkündete Brigitta Brunner, Ministerialdirektorin vom Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, in ihrer Festrede zum Richtfest. Das entspreche einer Anzahl von rund 1000 Stämmen, die vorwiegend aus der regionalen Forstwirtschaft gewonnen werden konnten. Um mit einem guten Beispiel voranzugehen, errichte der Freistaat Bayern das Gebäude mit einem sehr hohen energetischen Standard, der den gesetzlich vorgeschriebenen deutlich überschreiten würde, erklärte Brunner weiter.

„1966 war das alte Amt ein Musterbeispiel für Betonbau, heute ist es wieder ein Musterbeispiel für modernen ökologischen, barrierefreien Holzbau.“, sagte der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, in seinem Grußwort. Sowohl der Ort als auch der Zeitpunkt des Neubaus seien ideal, führte Bittlmayer weiter aus. In einer für die Land- und Forstwirte schwierigen Zeit setze der Freistaat mit einer Investition in Höhe von 13,79 Millionen Euro ein politisches Zeichen für die Zukunft: „Der Freistaat Bayern steht hinter euch.“ Und der Standort, da mitten in der Stadt, zeige, dass dieser Sektor lebt und sich den Herausforderungen stellt. Das Amt diene zudem als Dialogforum, um mit den Verbrauchern, welche die Landwirtschaft oft nicht mehr verstünden, in Kontakt zu treten, einander zuzuhören und dadurch wieder eine gemeinsame Wertschätzung zu erreichen.

Nicht nur das Amt werde durch den Neubau aufgewertet, sondern die ganze Stadt, meinte die Oberbürgermeisterin Carda Seidel in ihrem Grußwort, in dessen Anschluss die geladenen Gäste und Besucher dem Richtspruch der Zimmerer beiwohnten.

Foto: In Ansbach wurde Richtfest gefeiert: Der Neubau des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forst soll bis Herbst 2020 fertig sein. Foto: Anika Schildbach

 

 

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