Ziegentag Freilandmuseum

Frankenziegen: Ziegenbart im Trend

BAD WINDSHEIM (RED). Bei der Ziegenschau am Sonntag, 1. September 2019 im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim sind rund 70 Ziegen – Spitzentiere aus ganz Bayern – zu bestaunen; Ziegenspezialitäten gibt es zu kaufen und zu kosten und ein Ziegen-Streichelzoo unterhält die Kinder.

Die „Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken e.V.“ lädt schon seit 2007 zur Ziegenprämierung ins Fränkische Freilandmuseum ein. Züchter aus ganz Bayern und Thüringen stellen hier die Ziege als altes Haustier vor. Reinrassig gezüchtete Tier, die im Herdebuch einen Stammbaumnachweis haben, machen die Ziegen zu Spezialitätenlieferanten. Beste Zuchttiere aus ganz Bayern stellen sich dem „Schönheitswettbewerb“: die bunte deutsche Edelziege wird auch Frankenziege genannt; daneben gibt es Thüringer Waldziegen, Pfauenziegen, Burenziegen und die Anglonubia-Ziegen zu bestaunen. Die Eröffnung der Ziegenschau ist um 9.30 Uhr und von 10.00 – 14.00 Uhr werden unter den kritischen Blicken der Jury die Böcke und Ziegen bewertet. Die Prämierung der Sieger-Ziegen findet gegen 15.00 Uhr statt.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Wahl der Publikumsziege. Jeder Besucher erhält beim Einlass ins Museum einen Teilnahmeschein und kann damit unabhängig von der Jury von 10.00 -14.00 Uhr seine „Lieblingsziege“ auswählen. Der Besitzer der vom Publikum ausgewählten Ziege erhält einen Geschenkkorb mit Ziegenspezialitäten.

Solche Ziegenschmankerl gibt es auch zu kaufen und zu kosten: Erzeuger bieten Ziegenkäse, -wurst und –felle an. Im Wirtshaus beim Kommunbrauhaus serviert die Wirtsfamilie Röder Ziegenbraten und die fränkische Spezialität „Ziegen-Saueressen“ (Innereien) von einem regionalen Ziegenhalter aus Buchheim bei Ergersheim. Für Kinder gibt es eine Streichelecke, einen Malwettbewerb und ein Preisrätsel mit kniffligen Fragen zum Thema „Ziegen“, bei dem auch so mancher Erwachsene gefordert ist.

Foto: Kinder hatten bei vergangenen Veranstaltungen bereits die Gelegenheit bei einer Ziegenkutschfahrt das Museumsgelände zu erkunden. Foto: Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim/Ute Rauschenbach