Großer Bahnhof für die kleine Landesgartenschau

WASSERTRÜDINGEN (RED). Nach jahrelanger Vorbereitung war es am heutigen Freitag endlich soweit: Die kleine Landesgartenschau in Wassertrüdingen wurde offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste waren zum Festakt gekommen. Die Festrede hielt Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder.

Für die Eröffnung der kleinen Landesgartenschau in Wassertrüdingen meinte es Petrus besonders gut mit Gästen und Veranstaltern. Ein strahlend blauer Himmel und sommerliche Temperaturen lockten viele Besucher zu den Eröffnungsfeierlichkeiten. Eine Belohnung für alle, die monatelang gepflanzt, organisiert, gebaut und diesem Tag entgegengefiebert hatten.

Seit 8 Jahren habe man auf den heutigen Tag hingearbeitet. Zuletzt sei der Tag regelrecht herbeigesehnt worden, so Bürgermeister Stefan Ulltsch bei der Eröffnung. „Es ist fantastisch, was wir Ihnen heute großartiges präsentieren können“, freute sich das Stadtoberhaupt. In seinen Grußworten betonte Ulltsch, dass die Gartenschau ein Gewinn für die Stadt und die Region sei und man das auch noch nach der Gartenschau spüren werde. Erste Auswirkungen könne man bereits jetzt bemerken. So sei der Regionalladen, der im Zuge der Landesgartenschau eröffnet wurde, bereits jetzt ein großer Erfolg. „Unser Ziel haben wir schon erreicht. Wir haben unsere Stadt jetzt schon nach vorne gebracht“, betonte der Bürgermeister. Auch was die Dauerkarten betrifft, konnte das Stadtoberhaupt einen Erfolg vermelden: „Wir haben bereits 6000 Dauerkarten verkauft. Wenn man bedenkt, dass Wassertrüdingen 6000 Einwohner hat, ist das fantastisch und zeigt wie groß der Zuspruch ist.“ An die Besucher gewandt sagte Stefan Ulltsch abschließend: „Ich bin sicher, sie werden hier Heimat erleben und genießen.“

Als es mit den Gartenschauen losging, sei er sich nicht ganz sicher gewesen, ob eine solche Gartenschau auch etwas bringe, eröffnete der sichtlich gut gelaunte Schirmherr, der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, seine Festrede. Mittlerweile sei er davon überzeugt, dass die Gartenschauen eine „super Chance“ seien. In Wassertrüdingen sei es gelungen, im Rahmen der Gartenschau den Hochwasserschutz perfekt mit der Natur und der Kultur zu kombinieren. „Die Kombination einzelner Maßnahmen macht es interessant“, so Söder. Neben einem Beitrag zu Natur und Kultur, sei die Landesgartenschau in Wassertrüdingen auch ein Bekenntnis zum ländlichen Raum. „Deshalb gibt Bayern für so etwas Geld aus“, so der Ministerpräsident. Auch für Arten- und Klimaschutz warb Söder in seiner Rede. So betonte er, dass es die Aufgabe dieser Generation sei, „einen Beitrag zu leisten“. So sei es zwar wichtig die Bienen zu retten, aber auch die bäuerliche Landwirtschaft müsse erhalten werden, sagte Söder. „Wenn schon die ganze Welt die bayerische Landwirtschaft schätzt, sollten wir das auch wieder tun“, so der Ministerpräsident in seiner Festrede. Zudem betont er, dass es wichtig sei, bereits in den Schulen das Verständnis für den ländlichen Raum zu stärken: „Es schadet nicht, wenn man auch in Nürnberg weiß, wie im ländlichen Raum harte Arbeit stattfindet.“

Bei einem Rundgang konnten sich Ehrengäste und Besucher im Anschluss selbst ein Bild von der kleinen Landesgartenschau machen. Unter dem Motto „Vom Glück einen Schatz zu finden“, kann die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen noch bis einschließlich 8. September besucht werden. Mehr Informationen unter: www.wassertruedingen2019.de.

 

Von unserem Redaktionspartner Donau-Ries-Aktuell

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:       Ministerpräsident Dr. Markus Söder bei seiner Festrede zur Eröffnung der Landesgartenschau.     FOTO:      Diana Hahn

 

 

 

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