Feuchtwangen Logistikzentrum

Happier pets, happier people: Fressnapf auf Wachstumskurs

FEUCHTWANGEN (ASC). Einen doppelten Anlass zur Freude hatte vergangenes Wochenende die Fressnapf-Gruppe. Der europäische Marktführer für Heimtierbedarf konnte neben dem zehnjährigen Jubiläum des Logistikzentrums in Feuchtwangen auch dessen Erweiterung um 10.000 Quadratmeter feiern. Insgesamt verfügt der Standort Feuchtwangen nun über 30.000 Quadratmeter Lagerfläche.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kann im erweiterten Feuchtwanger Distributionslager von Fressnapf der Betrieb aufgenommen werden, nachdem im Dezember 2018 mit den Bauarbeiten begonnen worden waren. Die Erfolgsgeschichte von Fressnapf in Feuchtwangen reicht freilich länger zurück. Ende der 2000er Jahre wollte sich das, im Jahr 1990 gegründete Franchise-Unternehmen erweitern. Die Wahl fiel auf den süddeutschen Raum, erinnerte sich Christian Buschmann, Funktionsleiter Inbound-Logistik und Technik bei Fressnapf, der für Feuchtwangen die Gesamtprojektverantwortung innehat. Zuerst hatte man Heidelberg im Visier, dann allerdings konnten Feuchtwangen und der Landkreis Ansbach überzeugen. Der entscheidende Faktor für die Ansiedlung in Feuchtwangen war die perfekte strategische Lage am Autobahnkreuz A6/A7. So also wurde mit dem Bau der 21.000 Quadratmeter großen Halle im Jahr 2009 begonnen. Seitdem habe man über Feuchtwangen knapp vier Millionen Paletten ausgeliefert, verkündete Udo Rogowsky, Senior Vice President Supply Chain bei Fressnapf.

Für die kommenden Jahre plant die Fressnapf Holding SE noch weiter in Europa zu expandieren. Dabei komme Feuchtwangen durch seine logistisch wertvolle Lage eine entscheidende Rolle zu, erklärte Buschmann. Feuchtwangen sei nicht nur Drehscheibe des Warenflusses in Richtung Süddeutschland, sondern auch nach Berlin und zu den europäischen Nachbarländern Schweiz, Italien und Frankreich. Ab März 2020 soll auch Polen verstärkt beliefert werden. Feuchtwangen nimmt somit eine strategische Bedeutung ein, vor allem was die Expansionsländer Polen und Frankreich angehe, beschrieb Buschmann. „Von Feuchtwangen aus ist ganz Europa gut zu erreichen.“ So werden rund 3.500 Artikel, wie Kratzbäume, Streu und Tiernahrung, ihre Reise zu knapp 700 Märkten antreten. Das entspricht in etwa einem Drittel des gesamten Fressnapf-Sortiments. Möglich wird das unter anderem auch durch den anstehenden Umbau der alten Halle, in der über 7000 Stellplätze in den Regalanlagen dazugewonnen werden. Rogowsky betonte in seiner Rede ferner: „Zusammen mit unserem Partner, Catella Real Estate AG, haben wir einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort Feuchtwangen investiert. Die Erweiterung werde dabei helfen, noch besser und schneller Waren für die Kunden distribuieren zu können.

Regionale Zusammenarbeit von gegenseitigem Vertrauen geprägt

Im Sommer 2018 konfrontierte man den Feuchtwanger Bürgermeister Patrick Ruh mit der Absicht, den Standort um 10.000 Quadratmeter auszubauen. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Feuchtwangen, dem Bau- und Landratsamt, konnte bereits im Dezember der Spatenstich erfolgen, erklärte Buschmann und bedankte sich für die stets konstruktive und schnelle Kooperation bei Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Bürgermeister Ruh.

Mit der Erweiterung beweise Fressnapf, dass sie vom Standort überzeugt sind, der über 200 Menschen in der Region Arbeit gibt, sagte Dr. Ludwig. Dies, so der Landrat, müsse man bei berechtigten Hinweisen zum Umweltschutz, auch immer berücksichtigen. Es sei wichtig, in zukünftigen Debatten die Aspekte Wirtschaft, Ökologie und Soziales in Einklang miteinander zu bringen.

Über Fressnapf

Im Januar feiert der europäische Marktführer im Heimtierbedarf sein 30-jähriges Jubiläum. Das, in elf Ländern operierende Unternehmen, betreibt mehr als 1.600 Märkte von Dänemark bis Italien und gibt mehr als 12.000 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Das Franchise-Unternehmen macht einen Jahresumsatz von rund zwei Milliarden Euro.

Foto: Das erweiterte Logistikzentrum in Feuchtwangen. Foto: Anika Schildbach

 

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