„Happy Dragon“ – Mülldrache im Anflug

Am Montag, den 1. April war es soweit: Im Kindergarten Lederstraße – dem letzten von elf –schloss die Giengenerin Margitta Kleber eine von ihr initiierte Müll Aufklärungsaktion ab, in Anwesenheit eines SWR4-Fernsehteams.

Fotos: Helmut Kleber

(pm). „Ihr müsst mal genau gucken, wo überall Müll liegt“, ließ sie einen ihrer grünen Mülldrachen im Korb sprechen. Und erzählte ihre selbst erdachte Geschichte vom Leuchtturm, der sich – traurig vom vielen Müll im Meer – auf den Weg macht, um andernorts saubere Ecken zu finden. Dabei lernt er den „Happy Dragon“ kennen. Gemeinsam beschließen sie, Kinder für das Thema Müll zu sensibilisieren.  In der Lederstraße klappte das am Montag bestens. Die Kinder freuten sich, ihre Mülldrachen – einen für jede Gruppe – in Empfang zu nehmen. Und sie nannten viele Aspekte, warum Müll in die Mülltonne und nicht etwa auf die Straße gehört: zum Beispiel, „weil es sonst nicht schön aussieht“, „weil Müll die Welt verschmutzt“ und „weil das auch Glasscherben sind“, an denen man sich verletzen kann. Zu sehen war der Beitrag am 4. April um 18.55 Uhr im SWR-Fernsehen. Mit ihren Erzieherinnen und dem „Happy Dragon“ sollen die Kinder zukünftig zum Müllsammeln aufbrechen, Sammelhandschuhe waren mit im Gepäck. Margitta Kleber – in Giengen bekannt durch den „Dreck-weg-Donnerstag“ – traut ihrer Aktion nachhaltige Wirkung zu. „In der Pubertät ist das schwierig. Aber danach können früh verankerte Überzeugungen durchaus wieder greifen.“  Mittlerweile ist ihr „Happy Dragon“ über Giengen hinaus aktiv. Kürzlich ist er nach Fuerteventura gereist. Dort, in Cofete, am südlichsten Punkt Europas, startete im März zum sechsten Mal die Strandreinigungsaktion „Limpia Cofete“ – und damit die Initiative „Let’s Clean Up Europe“. Auch in Cofete gibt es Kindergärten, in denen der „Happy Dragon“ nun aktiv wird: Die Idee Margitta Klebers macht sich auf den Weg von Giengen nach ganz Europa.

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