Diakonie Ansbach Jubiläum

„Helfen ist unsere Stärke“

ANSBACH (LZ). Seit 1949 ist die Diakonie Ansbach eine wichtige Anlaufstelle für Menschen in Not. Geändert hat sich in dieser Zeit nur der Name – von der Inneren Mission Ansbach zum Diakonischen Werk Ansbach. Nicht geändert hat sich das Leitmotiv „Helfen ist unsere Stärke“. Mit verschiedenen Veranstaltungen über das Jahr verteilt möchte die Einrichtung dieses besondere Jubiläum feiern. Eingeläutet hat das Diakonische Werk das 70-jährige Bestehen mit einem kirchlich-diakonischen Festgottesdienst in der St. Johanniskirche. Der Mittelpunkt war dabei die Predigt des Präsidenten des Diakonischen Werks Bayern, Michael Bammessel. Der Dekan Hans Stiegler, der Diakoniebeauftragte des Dekanats Ansbach, Pfarrer Thomas Meister sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Ansbach haben den Gottesdienst mitgestaltet.

Zu Beginn des Gottesdienstes betonte Dekan Stiegler, dass es bei der Diakonie vor allem um Barmherzigkeit gehe und es wichtig wäre, die Liebe von Gott weiterzugeben. Heuer stehe aber nicht nur 70 Jahre Diakonie im Mittelpunkt. Ebenfalls gefeiert werden 40 Jahre Suchtberatung sowie das 50-jährige Jubiläum des Kindergartens „Lummerland“ im Stadtteil Hennenbach.

Der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes Ansbach, Wolfgang Schur, sprach von einer positiven Lebenseinstellung, mit der sie die Menschen erreichen und ihnen nah sei wollen. „Der Mensch soll merken, dass hier jemand für ihn da ist, so wie er ist.“

Michael Bammessel bekräftigte in seiner ansprechenden Predigt, dass hinter aller diakonischen Arbeit eine felsenfeste Überzeugung stehe, dass jeder Mensch von Gott geliebt werde. „Wir können keinen Menschen verloren geben. Menschen, die den Halt verloren haben, haben oft auch sich selbst verloren. Durch die Diakonie können sie wieder Halt und Frieden finden.“, so der Präsident. In den Mittelpunkt rückte er das Thema Sucht, denn es seien mehr Menschen im Land von einer Sucht betroffen, als viele ahnen. Die erste Hürde für Betroffene sei, sich die Abhängigkeit selbst einzugestehen. Als zweite Hürde müssen sie sich Hilfe holen. „Jeder Mensch ist es wert, dass ihm geholfen wird. Das Vertrauen wird durch die Hilfe, die wir in der Diakonie leisten, wiedergewonnen.“

Foto: Dekan Hans Stiegler eröffnete den feierlichen Gottesdienst in der Johanniskirche zum 70-jährigen Jubiläum der Diakonie Ansbach. Foto: Larissa Zimmer

 

 

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