Ausstellung Bad Windsheim

Kunstausstellung mit Walter Förster im Freilandmuseum

BAD WINDSHEIM (RED). Der Ausstellungsort scheint ideal, denn wo passt eine Ausstellung über Landschaften und Bäume in Franken besser hin, als ins Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim? Vom 22. September bis zum 16. Dezember 2018 zeigt Walter Förster frühe realistisch, aber gleichzeitig auch poetisch wirkende Bleistiftzeichnungen im Großformat bis hin zu jüngeren farbig und formal intensivierten Aquarellen und Gouachen. Ausgangspunkt der Werke ist dabei immer das reine Erlebnis der fränkischen Landschaft, meist ohne Menschen und die emotional-gestalterische Reaktion darauf, weniger das bloße Abbilden.

Walter Förster wurde 1936 in München geboren und studierte dort Malerei, Grafik und Kunsterziehung. Seit 1959 stellt er aus – Einzel- und Gruppenausstellungen waren in Deutschland, Italien, Österreich und in der Schweiz zu sehen. Seine Werke befinden sich in den Sammlungen der Städte Bamberg, Erlangen, Bayreuth, Frechen und Nürnberg, in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in München und im Museum of Modern Art in San Francisco.2002 erhielt den Otto-Grau-Preis des Bezirks Mittelfranken, 2010 den 3. Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten, 2012 den Kunstpreis des Bundes Fränkischer Künstler und 2013 den PEMA-Kunstpreis Bayreuth. Walter Förster lebt und arbeitet in Igelsdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) und in München. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, ab November von 10 bis 16, montags geschlossen. Der Besuch der Ausstellung ist im Museumseintritt enthalten.

Foto: Walter Förster in seinem Atelier vor seinem Werk „Fränkische Winterlandschaft“ Foto: Ute Rauschenbach

 

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