Bruckberg Direktvermarktermarkt

Lebensmittel und Handwerkliches direkt aus der Region

BRUCKBERG (RED). Zum achten Mal findet der Direktvermarktertag der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) in Bruckberg statt: Im Mittelpunkt stehen die Produkte regionaler Direktvermarkter. Neben Lebensmitteln, wie Käse, Gemüse oder frisches Holzofenbrot, wird auch alte Handwerkskunst gezeigt. Ein umfangreiches Programm mit Spielen und Musik lädt Jung und Alt zu einem informativen Nachmittag von 11 bis 17 Uhr ein.

Rainer Saalfrank ist seit über 20 Jahren im Organisationsteam des Bruckberger Direktvermarktertags und beauftragter Projektleiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Diakonie Neuendettelsau. Neben seiner eigentlichen Arbeit als Arbeitsvorbereiter, kümmert er sich um die Organisation der Teilnehmer, die Planung des Programms und darum, dass am entscheidenden Tag alles klappt. Auch wenn der diesjährige Direktvermarktertag sein letzter vor dem Ruhestand sein wird, ist er mit Herzblut dabei. Er telefoniert viel, besucht die Direktvermarkter und erkundigt sich an Märkten und Messen über Neues.

„Angefangen hat alles damit, dass einige Direktvermarkter die Produkte unserer Werkstatt in ihren Hofläden verkauft haben. Dafür wollten wir uns bedanken und luden sie zu uns ein“, erzählt Rainer Saalfrank. Mit elf Direktvermarktern aus der Region und einigen hundert Besuchern war der einmalig geplante Direktvermarktertag damals ein großer Erfolg. „Als uns hinterher so viele Direktvermarkter eine positive Resonanz gegeben haben, haben wir beschlossen, dass wir weitermachen.“ Aus dem Markt wurde schnell Tradition: alle zwei bis drei Jahre findet er Ende März statt. Beim letzten Markt informierten sich schon über 5.000 Besucher an 50 Ständen.

„Unser Markt unterscheidet sich von vielen anderen Märkten“, sagt Saalfrank. Der Schwerpunkt liegt auf qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region. Das Kunsthandwerk ist mit Dekorativem, Nützlichem und Vorführungen vertreten. „Regionalität, biologischer Anbau und Haltung gewinnen immer mehr an Bedeutung. In Bruckberg vertritt man diese Meinung schon lange“, ist Saalfrank stolz. Er setzt sich auch mit seiner Kollegin Sandra Lößlein dafür ein, dass der Markt jedes Mal etwas Neues bietet. „Oft erfahre ich neue Dinge über Mundpropaganda und frage dann dort direkt an“, erzählt Saalfrank.

Werkstattleiter Marco Michel betont auch den Inklusionsgedanken, der mit Arbeitsvorführungen und tatkräftiger Mitarbeit der Beschäftigten an diesem Tag im Vordergrund steht. „Wir leben Inklusion nach Innen und Außen und freuen uns, dass wir auch unsere eigenen Produkte aus der Korbflechterei und Nähgruppe als Handwerkskunst anbieten“, erklärt er.

Der 8. Direktvermarktertag lädt Jung und Alt zur kulinarischen Reise durch die Region ein und lässt, durch zahlreiche Kunsthandwerker vor Ort, Traditionen wieder aufblühen. Neu sind in diesem Jahr unter Anderem ein Kettensägen-Schnitzer, Alpaka-Wollprodukte oder Delikatessen aus Rosen. Um die Parkplatzsituation am Direktvermarktertag zu verbessern wurden Großparkplätze geschaffen. Diese befinden sich außerhalb von Bruckberg. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Markt.

Für Gäste, die aus Richtung Nürnberg kommen, erfolgt die Verkehrsführung bereits zwei Kilometer vor Bruckberg. Der Markt findet am Sonntag, 31. März, von 11 bis 17 Uhr in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bruckberg, An der Steinleiten 7, 91590 Bruckberg statt.

Foto: Der Direktvermarktertag findet am 31. März von 11 bis 17 Uhr in Bruckberg statt. Foto: Diakoniewerk Neuendettelsau

 

 

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