CSU Nördlingen, Altstadtsatzung, Balkone, Lebensqualität

Mehr Lebensqualität in Nördlingen

NÖRDLINGEN (RED). Im Rahmen über die Diskussion der Altstadtsatzung besichtigte die CSU Nördlingen an konkreten Beispielen Auswirkungen neuer Regelungsvorschläge der Verwaltung. Anschaulich wurden zum Beispiel verschiedene Balkontiefen, Fensterausführungen, Beschriftungen von Läden und verwendete Materialien begutachtet.

Die Altstadtsatzung soll das prägende Stadtbild Nördlingens erhalten, aber sie soll auch nach Meinung der CSU die Lebensqualität in der Altstadt der Bürger sichern und steigern. In der Altstadtsatzung hat sich manches bewährt, manches muss aber den sich verändernden Lebensgewohnheiten der Menschen angepasst werden. Zudem darf von den Bürgern und Ladenbetreibern bei der praktischen Umsetzung nur wirklich realisierbares gefordert werden. Was aktuell nicht stört darf auch nicht übermäßig reguliert und verschärft werden.

So sind zum Beispiel die nach der Satzung genehmigungsfähigen Balkone mit einer nutzbaren Tiefe von nur circa 1,30 Meter deutlich zu schmal. Die oftmals in der Altstadt fehlende Möglichkeit, sich auf eigenem Grund im Freien aufzuhalten, ist auf einem zu schmalen Balkon keineswegs ein annähernd gleichwertiger Ersatz. Steffen Höhn, Oberbürgermeisterkandidat der CSU fordert in der neuen Satzung eine Vertiefung der Balkone. Ein lichtes Maß von generell 1,50 Meter Tiefe stellt einen Balkon dar, der für die Bürger auch sinnvoll nutzbar ist, zum Beispiel für die Aufstellung eines Tisches. Eine Erweiterung um 20 Zentimeter ist in der optischen Wahrnehmung von außen fast nicht sichtbar, hat aber für die Nutzung einen erheblichen Komfortgewinn.

Die Beschriftung der Ladengeschäfte war ein weiterer Punkt der aufgrund einer neuen geforderten Regelung anhand von bestehenden Werbeanlagen besichtigt wurde. Durch die von der Stadt vorgeschlagene Regelung wäre ein Großteil der Werbetafeln bei einer Neuerstellung nicht mehr genehmigungsfähig. Da jedoch die meisten der Beschriftungen nicht als störend empfunden werden sieht man hier keinen tiefgreifenden Veränderungsbedarf. Nach dem Willen der CSU soll den Geschäftsleuten hier ein deutlich großzügigerer Spielraum gegeben werden, als von der Stadt gefordert.

Die CSU und ihr Oberbürgermeisterkandidat Steffen Höhn fordern die Themen frühzeitig öffentlich zu diskutieren. Für eine gute und akzeptierte Satzung ist es wichtig die Bürger mitzunehmen und in die Entscheidungen mit einzubinden. Der interessierte Bürger soll verstehen, warum in einzelnen Punkten so entschieden wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:      Von links: Hans Puffer, Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider, OB-Kandidat Steffen Höhn, Holger Baumgärtel, Gerhard Munk und Jörg Schwarzer      FOTO:     Lilly Schwarzer

 

 

 

 

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