WochenZeitung Altmühlfranken, Weißenburg, Metallbau Maurer

Metallbau Maurer GmbH liefert von Weißenburg aus in alle Welt

WEISSENBURG (RED). Seit vielen Generationen ist die Familie Maurer im Schmiede- bzw. Schlosserhandwerk tätig. Dass sich das heutige Unternehmen Maurer Metallbau GmbH vom traditionellen Handwerk hin zu einem spezialisierten Metallbauer weiterentwickelt hat, konnte Landrat Gerhard Wägemann während seines kürzlich abgestatteten Unternehmensbesuchs feststellen.

Sage und Schreibe bis ins Jahr 1650 geht die Familienhistorie der Maurers zurück, wobei in den klassischen Handwerksbetrieben innerhalb der Weißenburger Stadtmauer unter anderem einfache Winden für den Hopfenanbau hergestellt wurden. Mit der Übergabe der Firma an Wolfgang Maurer, der heute als Seniorchef noch regelmäßig im Unternehmen anzutreffen ist, entwickelten sich die Geschäfte jedoch rasant. Das war im Jahr 1980, und schon vier Jahre später siedelte der Betrieb in das damals neu erschlossene Industriegebiet I aus. Grund hierfür waren notwendig gewordene betriebliche Erweiterungen und die Spezialisierung auf die Verarbeitung von Edelstahl und Aluminium. Nach mehrfachen Vergrößerungen des Betriebsgeländes folgte im Jahr 1999 erneut ein Umzug. In diesem zweiten Neubau im Industriegebiet II, der eine Produktionsfläche von rund 5000m² bietet, befindet sich bis heute der Firmensitz.

Erfolgreich geworden ist das Unternehmen vor allem durch Zuliefergeschäfte innerhalb der Baubranche, was heute ungefähr 80% des täglichen Geschäfts ausmacht. Auf einem hochmodernen Maschinenpark, welcher zahlreiche Abkantpressen, Laserschneider und Biegemaschinen beherbergt, werden komplexe Bauteile gefertigt und anschließend versandfertig verpackt. „Durch unsere qualifizierten Mitarbeiter können wir Produkte nach Kundenwunsch herstellen, die andere Betriebe dann bei uns zukaufen.“, erklärte der Juniorchef und aktuelle Geschäftsführer Christian Maurer dem Landrat. Durch die Bedienung dieser Nische und die hervorragende Qualität der Metallprodukte liefert das Unternehmen mittlerweile an Kundenprojekte in alle Welt, da-runter Vorhaben eines namhaften Handyherstellers, eines weltbekannten Sportartikelkonzerns oder öffentlicher Bauträger in den verschiedensten Ländern. Da natürlich strenge Vorgaben und rechtliche Vorschriften bei manchen Bauteilen eingehalten werden müssen, wurden einige spezifische Zertifizierungen notwendig, welche der Betrieb erfolgreich absolvierte.

„Trotz unserer Größe bedienen wir jedoch nach wie vor das Privatkundengeschäft und rücken auch noch zu Reparaturen aus.“, betonte Wolfgang Maurer. Seien es Wintergärten, Überdachungen oder der klassische Gartenzaun, der Betrieb steht bei Kundenanfragen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Weiterhin konnten durch die hohe Expertise im Metallbau mittlerweile auch einige Eigenprodukte auf den Markt gebracht werden, hier sei vor allem das selbst entwickelte und oft verkaufte Regalanlagen-System genannt. „Durch diese beiden Standbeine, die Spezialanfertigungen und das Privatkundengeschäft, sehen wir unsere Firma gut aufgestellt!“, befanden die beiden Maurers.

Durch diese Verzahnung der beiden Geschäftsbereiche ist die Tätigkeit der mittlerweile 35 Mitarbeiter sehr abwechslungsreich. Mit den verschiedenen Bauteilen, die oftmals als Einzelstücke für einen speziellen Zweck hergestellt werden, wird den Mitarbeitern eine hohe Eigenverantwortung während des Projekts zugestanden. „Qualifizierte Mitarbeiter haben durch die vorherrschenden flachen Hierarchien in unserem Unternehmen gute Chancen, eigene Projekte umzusetzen.“, erklärte Christian Maurer. Derzeit sind auch vier Auszubildende bei Maurer Metallbau beschäftigt, die sich im Beruf „Metallbauer/-in“ weiterentwickeln wollen.

„Wer hätte gedacht, dass ein Metallbauunternehmen aus unserer Region Produkte an solch weltweit bekannte Unternehmen liefert?“, fragte Landrat Gerhard Wägemann erfreut. Während einer kurzen Führung durch die weiträumigen Hallen konnten sich Landrat und die Wirtschaftsförderung noch vor Ort einige Sonderanfertigungen zeigen lassen, die für ihre Reise in alle Teile der Erde vorbereitet werden. Nach diesen gewonnen Eindrücken verabschiedete sich Landrat Wägemann und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Bildunterschrift: Landrat Gerhard Wägemann, Geschäftsführer Christian Maurer und Barbara Maurer. Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

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