Mobilfunklöcher im Wahlkreis stopfen!

Kiesewetter setzt sich beim Präsidenten der Bundesnetzagentur für eine Verbesserung des Mobilfunknetzes ein

Heidenheim/Aalen (pm). Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter hat sich beim Präsidenten der Bundesnetzagentur für eine Verbesserung des Mobilfunknetzes im Wahlkreis Aalen-Heidenheim eingesetzt.
Hintergrund ist, dass in einigen Gemeinden des Wahlkreises, die überwiegend ländlich geprägt und viele kleinere Teilorte und einzelne Höfe besitzen, das Mobilfunknetz innerhalb der Gemeinden und auf den verbindenden Straßen teilweise erhebliche Lücke aufweist. Auch die Gemeinden selbst waren bereits aktiv, um diesen Missstand zu beheben und haben sich an verschiedene Mobilfunkanbieter gewandt, teilweise sogar bereits mögliche Standorte für Mobilfunkmasten benannt.

Bedauerlich findet Kiesewetter, dass ein Großteil der Mobilfunkanbieter nicht einmal auf die Anfrage der Bürgermeister reagiert hat, als sei der ländliche Raum für die Mobilfunkanbieter zu uninteressant.
Deshalb hat er sich in einem Schreiben an den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann gewandt, um eine rasche Verbesserung des Mobilfunknetzes zu forcieren.

Darin schreibt er u.a.: „Ungeachtet des künftigen Ausbauziels im Mobilfunk von 5G, geht es den Bürgerinnen und Bürgern in erster Linie darum, ohne Unterbrechung telefonieren zu können. Ein lückenloses Mobilfunknetz sollte auch und gerade im ländlichen Raum Standard sein. Das Ziel, welches auch im aktuellen Koalitionsvertrag diesbezüglich verankert wurde, ist es doch gerade, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Ich bitte Sie deshalb eindringlich, auf die Mobilfunkbetreiber einzuwirken, die Lücken zu schließen.“

Homann sicherte Kiesewetter in seiner Antwort zu, die drei bundesweiten Mobilfunknetzbetreiber anzuschreiben und eine Stellungnahme zur Mobilfunkversorgung im Wahlkreis und den dortigen Ausbauplänen anzufordern. Gleichwohl weist er darauf hin, dass die Bundesnetzagentur keine Weisungspflicht gegenüber den Netzbetreibern hat.
Kiesewetter erhofft sich eine künftige Verbesserung der Mobilfunkversorgung. Zugleich hat er sich einer Initiative von Bundestagsabgeordneten angeschlossen, die sich für den 5G-Mobilfunkausbau deutschlandweit flächendeckend und in einem angemessenen zeitlichen Rahmen einsetzt, für eine faire, flächendeckende und fortschrittliche Mobilfunkversorgung in Deutschland.

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