Tag des offenen Denkmals

Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

ANSBACH (ASC). Am Sonntag, 8. September, findet unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Auch in Ansbach öffnen zahlreiche kulturelle Baudenkmäler ihre Pforten und warten darauf entdeckt zu werden.

Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einer Führung über den jüdischen Friedhof am Josef-Fruth-Platz. Die nächste Führung im Programm widmet sich den in der Innenstadt vorwiegend, klassischen Baustilen „Romanik, Gotik, Barock“. Treffpunkt ist am Schlossplatz um 10 Uhr. Zwischen 10 und 12 Uhr kann der Bismarck-Turm bestiegen werden. „Das ist ein Dauerbrenner und lockt jedes Jahr über 150 Menschen an.“, betonte Stadtführer Alexander Biernoth bei der Vorstellung des Programms. Eine Führung zu den Denkmälern in Ansbach beginnt um 10:30 Uhr am Torso des Luitpoldbrunnens am Bahnhofsplatz um 10:30 Uhr. Dies sei eine der vielen Führungen des Tages, die durchaus auch für eingesessene Ansbacher interessant seien, erklärte Ute Schlieker, vom Amt für Kultur und Tourismus. „Ansbach zum Kennenlernen“ um 11 Uhr hingegen beschäftige sich vor allem mit den Grundlagen und richte sich neben interessierten Ansbachern vor allem an Tagestouristen. Um 11:30 Uhr findet eine Führung zum Thema „Moderne in der Altstadt“ statt. Hier geht es um die Kunstobjekte auf und rund um den Martin-Luther-Platz sowie architektonische Besonderheiten. Ab 13:30 Uhr öffnet das Theater Ansbach seine Türen, um Besuchern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Dort wird außerdem ein Begleitprogramm mit „Malen auf dem Plateau“, einer Ausstellung zur Geschichte des Theaters und „Lieder zum Mitsingen“ geboten. In einer spannenden Phase befindet sich derzeit das Ansbacher Retti-Palais. Umschauen können sich Interessierte dort zwischen 14 uns 16 Uhr. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung im Amt für Kultur und Tourismus erforderlich. Geöffnet sind zwischen 14 und 16 Uhr außerdem die Schwanenritterkapelle, die Markgrafen-Gruft und die Synagoge. Außerdem können das Herrieder Tor und der Kirchturm von St. Ludwig bestiegen werden. Nicht fehlen darf im Jahr des 100-jährigen Jubiläums von Bauhaus die Besichtigung des Borkholder-Hauses. So findet um 15 Uhr eine Architekturführung durch das Theater Ansbach statt. Im Amt für Kultur und Tourismus stehen hierfür kostenlose Zeitkarten zur Verfügung. Auf den 8. September fällt heuer auch der 9. Deutsche Orgeltag. Um das Programm zu verbinden, hat sich Dekanatskantor Carl Friedrich Meyer einiges einfallen lassen, berichtete Schlieker. So laden die evangelischen Kirchengemeinden der Ansbacher Innenstadt zu einem Orgelspaziergang mit Konzerten ein.

Den Start macht um 15:30 Uhr Rainer Goede an der Orgel in St. Johannis, danach wird es um 16:30 Uhr in der Schwanenritterkappelle ein Konzert geben, bei dem das Streichtrio des Ansbacher Kammerorchesters zusammen mit Carl Friedrich Meyer an der Orgel musiziert. Im Anschluss präsentiert Acar Kraut an der Wiegleb Orgel in St. Gumbertus Melodien aus bekannten Hollywood-Filmen. Mehr über den Ansbacher Stadtfriedhof und die Gruften kann man bei der Führung um 17 Uhr lernen. Den Schlusspunkt setzt um 17:30 Uhr eine Führung zum Thema „Stadterweiterung des 18. Jahrhunderts“, die sich dem Ensemble auf dem Ansbacher Karlsplatz widmet.

Foto: Stellten das Programm vor: Ute Schlieker vom Amt für Kultur und Tourismus und Stadtführer Alexander Biernoth. Foto: Anika Schildbach

 

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