ANSBACH (ASC). Gaia – Weltenmutter, Orpheus und Lilith sind nur einige Namen der eindrucksvollen Bronzeplastiken von Antje Tesche-Mentzen, die derzeit im Rahmen der Ansbacher Skulpturenmeile ihren Platz in der Markgrafenstadt gefunden haben. In ihren Werken verbindet die Kieler Bildhauerin mystische Elemente mit der Gefühlswelt des Menschen und erzählt von dessen unbestreitbaren Verbindung zur Natur. Unter dem Titel „Musik aus Bronze“ sind insgesamt 22 Bronzeplastiken in der Innenstadt von der Riviera bis in den Hofgarten installiert worden, und sie können noch bis 13. Oktober bestaunt werden. Neben den Bronzeplastiken werden bis 13. August auch großformatige Bilder sowie kleinere Skulpturen Tesche-Mentzens im Zitrushaus zu sehen sein. Vor dieser Kulisse fand vergangen Woche unter Beisein der Künstlerin die feierliche Ausstellungseröffnung statt.

Der Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche ist seit vielen Jahren mit der Künstlerin befreundet und führte in ihr Werk und ihre Arbeitsweise ein: „Ihre Skulpturen zeigen, was sie über das Leben erfahren hat. Sie behandeln, oftmals in Gestalt von allgemein zugänglichen Erzählungen, die tief in das archaische Gedächtnis der Menschheit zurückreichen, zentrale Themen wie Liebe und Tod, Gewinn und Verlust. Ihre Werke erzählen von den Augenblicken des höchsten Glücks ebenso wie von den Momenten der tiefsten Verzweiflung und Zerstörung.“ Den Betrachtern wünsche er Augenblicke, in denen etwas von dem aufblitze, was die Künstlerin mit ihnen teilen möchte, nämlich, die Lust das Leben zu leben mit allen Tiefen und Höhen.

Antje Tesche-Mentzen freute sich, dass ihre Werke in Ansbach nun die Weite erfahren, die sie sich für ihre Arbeiten während des Schaffensprozesses immer gewünscht habe. Sind ihre Plastiken nicht gerade Teil einer Ausstellung, befinden sie sich dicht aneinander gedrängt auf dem Hof ihres Ateliers im Chiemgau. Sie bedankte sich bei den Gästen für die Bereitschaft, die Botschaft ihrer Werke zu erfahren.

Foto: Spurensuche: Der Regionalbischof Stefan Ark Nitsche führte in die Arbeitsweise der Künstlerin Antje Tesche-Mentzen (links) ein. Foto: Anika Schildbach

 

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