Rampenlichter im Kreuzgang

Bruckberg/Feuchtwangen (RED). Nach der erfolgreichen Theatersaison mit „Robin Hood“ , einer einwöchigen Ausstellung im Ansbacher Brücken-Center und vier vollen Aufführungen, die fast 2000 Zuschauer erreichten, besuchte die Theatergruppe Rampenlicht von Diakoneo Bruckberg nun zum Saisonabschluss das Kreuzgangstück „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“.

Seit 23 Jahren gibt es sie schon: Die Theatergruppe Rampenlicht von Diakoneo in Bruckberg. Seit zwölf Jahren tritt sie bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen auf. Und seit sieben Jahren spielen regelmäßig Profis aus dem Kreuzganger Ensemble mit den Rampenlichtern. In diesem Jahr hatte Schauspieler Mario Schnitzler zum Gegenbesuch eingeladen, der in diesem Jahr als „Räuber James, der Schöne“ an der Produktion der Rampenlichter mitgewirkt hatte. Bei „Hotzenplotz“ ist er in der Rolle des „Seppel“ zu sehen. Die Mitglieder der Theatergruppe waren begeistert von der Inszenierung des Feuchtwanger Kinderstückes. Die Kulisse, die Kostüme und die Effekte beeindruckten sie ebenso wie die Tatsache, dass Schauspieler Pascal Pawlowski als „Hotzenplotz“ tatsächlich gefesselt in die enge Mondrakete gesteckt wurde und es dort drin aushalten musste. „Ich hätte da drin eine Panikattacke bekommen“, sagte Rampenlicht-Spielerin Stella Schmidt.

Höhepunkt des Nachmittags war die anschließende Begegnung mit dem „Hotzenplotz“-Ensemble, die Intendant Johannes Kaetzler ermöglicht hatte. Die Rampenlichter gratulierten ihren Kollegen zu deren Erfolg und überreichten selbstgemachte „Robin-Hood-Hüte“ als Präsent.

„Was für eine schöne Erfahrung und was für erfüllende Begegnungen“, freute sich Rampenlicht-Regisseur Martin Piereth. Auch die Bruckberger Theatergruppe freute sich nach ihren Aufführungen über viel Zuspruch und Fanpost. Nach der Sommerpause geht es im September mit der 24. Theatersaison und einer neuen Produktion weiter.

Foto: Feuchtwanger Intendant Johannes Kaetzler (vorne rechts) ermöglichte das Zusammentreffen der Diakoneo-Theatergruppe Rampenlicht mit dem Feuchtwanger „Hotzenplotz“-Ensemble. Foto: Diakoneo

 

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