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Regional studieren – sieben Hochschulen präsentierten ihre Studiengänge

ANSBACH/ GUNZENHAUSEN/ WEISSENBURG (RED). Für viele angehende Abiturienten ist das Thema „Studienwahl“ noch kaum greifbar. Um Hilfestellung zu geben und zeitig für die Problematik Studienwahl zu sensibilisieren, organisierte das Netzwerk Duales Studium zum zweiten Mal flächendeckend die Informationsveranstaltungen „Regional studieren 2018″.

Regionale Hochschulen – das bedeutet weniger als eine Stunde Fahrtzeit, ausgehend vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Damit kann man rein theoretisch pendeln, braucht keine Wohnung auf dem engen Wohnungsmarkt suchen und bleibt der Region eng verbunden. Die Bindung an die Region zu fördern und damit sozusagen künftige Fachkräfte möglichst direkt vor Ort zu halten – das ist das Hauptziel des Netzwerkes, das 2013 in der Bildungsregion entstand.

In drei Veranstaltungen – in Ansbach, Gunzenhausen und Weißenburg – wurden insgesamt rund 550 Schülerinnen und Schüler von Vertretern der regionalen Hochschulen über deren Studiengänge und Schwerpunkte aufgeklärt. Ende Juni fand die dritte und letzte Veranstaltung an der FOS in Weißenburg statt, hier lauschten 180 Jugendliche aus Treuchtlingen und Weißenburg den Vorträgen von Referenten aus sieben Hochschulen.

Zunächst gab es einen allgemeinen Vortrag für alle Anwesenden, um über das Studium an sich und das Duale Studium im Besonderen aufzuklären. Diese Präsentation hielt Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein von der Hochschule Ansbach, Mitglied der ersten Stunde im Netzwerk. Er gab einen Überblick zum Aufbau eines Studiums in Form von Bachelor- und Masterstudiengängen und erklärte die Voraussetzung für ein Studium und die wesentlichen Unterschiede eines Studiums an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und einer Universität. Außerdem

zeigte der Experte die beruflichen Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf, die sich nach einem erfolgreichen Abschluss eines Studiums ergeben können.

Im Anschluss an den Einführungsvortrag lernten die Schülerinnen und Schüler in drei Vortragsrunden die Studienschwerpunkte und Studiengänge der teilnehmenden Hochschulen näher kennen. Vertreten waren

− die Hochschule für angewandtes Management Treuchtlingen mit dem Schwerpunkt „Wirtschaft, Tourismus und Sport“,

− die Hochschule für angewandtes Management Ansbach mit Schwerpunkt „Medien und Ingenieurswesen“,

− die Hochschule für angewandte Wissenschaften Triesdorf für die „Grünen Studiengänge“,

− die Technische Hochschule Nürnberg (Georg-Simon-Ohm) mit den Themen „Technik, Design und Architektur“,

− die Evangelische Hochschule Nürnberg zu den Bereichen „Soziales und Pädagogik, Gesundheit und Pflege“,

− die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt mit Schwerpunkt „Sprache, Kultur, Gesellschaft“ sowie

− die Hochschule Augsburg am Standort Nördlingen mit „Informatik und Engineering“.

Eine Umfrage bei den anwesenden Schülerinnen und Schülern ergab, dass sich rund 40 Prozent für ein Duales Studium interessieren. Außerdem wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler teilweise sehr verunsichert sind, für welchen Studiengang sie sich entscheiden sollen. Eine frühzeitige Grundinformation ist daher besonders wichtig. Schließlich brechen laut Statistik noch immer rund 30 Prozent das Erststudium ab oder wechseln den Studiengang.

Das Netzwerk Duales Studium will die Informationsveranstaltungen, die eine große Bandbreite an Studiengängen verschiedenster Fachrichtungen aus den Bereichen Wirtschaft, Technik, Soziales, Gesundheit, Agrarwissenschaften und Umwelt abdecken, weiterführen.

Bildunterschrift: 180 Schülerinnen und Schüler informierten sich an der FOS in Weißenburg über regionale Studienmöglichkeiten.Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

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