Restriktionen gelockert – Wilhelma-Besuch wird noch vielseitiger und entspannter

Ostalbkreis/Stuttgart (wz). In der Wilhelma sind jetzt noch mehr Tiere zu sehen und Masken seltener nötig. Diese Schritte sind nach dem positiven Verlauf der Wiedereröffnung des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart möglich geworden. Mit diesen Lockerungen der Corona-Beschränkungen läuft der vergünstigte Sondertarif aus. Erforderlich bleibt für jeden Besuch ein Online-Ticket mit Terminreservierung. Seit nunmehr drei Wochen ist die Wilhelma wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet und die erste Bilanz fällt gut aus: „Bisher haben den Park nach der Wiedereröffnung am 11. Mai fast 68.000 Menschen besucht“, sagt Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Im Vorjahr waren es in dieser Zeit rund 110.000, aber unter den aktuellen Umständen können wir zufrieden sein. Denn alles läuft weitgehend reibungslos. Das Online-Buchungssystem wird gut angenommen und die meisten unserer Besucherinnen und Besucher halten sich an die Infektionsschutz-Vorgaben. Daher haben wir entschieden, ab dem 8. Juni den Schritt zu gehen, ausgewählte Tierhäuser wieder zu öffnen und die Maskenpflicht unter freiem Himmel zu lockern. Das macht den Besuch noch vielseitiger und entspannter.“ Die bisher durchgängige Maskenpflicht beschränkt sich künftig auf die Gebäude, stark frequentierte Bereiche im Freien und einige Außengehege. Als Attraktionen öffnen dann das beliebte Aquarien- und Terrarienhaus, das Amazonienhaus, das Insektarium und das Menschenaffenhaus die Türen. Außerdem darf die Freiflugvoliere wieder betreten werden. Damit kommen für die Gäste einige hundert Tierarten hinzu. So sind wieder fast alle der rund 1200 Tierarten der Wilhelma entweder drinnen oder draußen zu beobachten. Ausnahmen sind lediglich die Vögel in den weiterhin geschlossenen Gewächshäusern und im Giraffenhaus, wo auch einige wenige Säugetiere leben, wie die Wüstenfüchse. Bei den übrigen nicht-geöffneten Häusern verbringen die Tiere derzeit die meiste Zeit des Tages für die Gäste sichtbar in den Außengehegen. Um die Gebäude öffnen zu dürfen, sind Einbahnstraßenregeln, Begrenzungen der Personenzahl pro Haus und Maskenpflicht im Innern nötig. „Außerhalb muss dagegen ein Mund-Nasen-Schutz dann nur noch in Bereichen getragen werden, in denen mit Menschenansammlungen zu rechnen ist, etwa am Eingang oder bei der Gastronomie“, erklärt Kölpin, „sowie vor Gehegen, bei denen eine Infektionsgefahr unserer Tiere nicht auszuschließen ist.“ Diese Bereiche und Gehege sind entsprechend ausgeschildert. Unverändert bleibt, dass sich alle auch in der Wilhelma an die Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen, die das Land vorgibt, halten müssen. Geschlossen bleiben daher Gebäude, in denen der Mindestabstand nicht ohne weiteres einzuhalten wäre. Das sind die historischen Gewächshäuser und das Maurische Landhaus. Auch das Streichelgehege bleibt vorerst aus Hygienegründen nur von außen zu betrachten. Mit dem Start des zusätzlichen Angebots läuft der Sondertarif zur Wiedereröffnung aus. Ab 8. Juni gilt wieder der normale Eintrittspreis. Die Gästezahl pro Tag bleibt begrenzt. Daher sind Eintrittskarten weiterhin nur online erhältlich. Auch Inhaber von Jahreskarten und Fördervereinsmitglieder müssen vor jedem Besuch eine kostenlose Terminreservierung online vornehmen.

Fotos: Wilhelma Stuttgart

  • Wochenzeitung - Werbung - Hier könnte Ihre Werbung stehen

Ähnliche Beiträge

Die Stadt der Verliebten
Aalen City blüht – ein Meer von Farben in der Stadt
Kartenvorverkauf startet – JPO-Konzerte im September 2020