Schwaben Präzision feierte mit tausenden Gästen

NÖRDLINGEN (MAB). Hundert Prozent seit hundert Jahren: Die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH in Nördlingen kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Das Nördlinger Unternehmen feierte am vergangenen Wochenende ausgiebig sein Jubiläum. Während der Galaabend und der Familientag allein den 342 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Maschinenbauers galten, war am Sonntag das ganze Ries und Umgebung auf den Beinen, um am Tag der offenen Tür teilzunehmen.

Der Galaabend am 26. September war mit knapp 700 Gästen ein hochklassiges Ereignis. Neben den Beschäftigen der SPN waren auch Geschäftspartner und einige Ehrengäste aus der Politik eingeladen. „Ich freue mich riesig, das Jubiläum heute gemeinsam mit Ihnen zu begehen!“, sagte Rainer Hertle, neben Georg Jaumann einer der beiden Geschäftsführer von SPN. Der Festabend, geleitet von Moderatorin Kimsy von Reischach, bot den Gästen einen Blick in die Geschichte der Firma sowie einen Ausblick in die Zukunft: Unter dem Stichwort „Zukunftswerkstatt 2024“ will SPN gemeinsam mit Kunden und Mitarbeitern Wege finden, um u.a. noch direkteren Kontakt zu den Kunden zu halten, sich weiter zu internationalisieren und kundenspezifische Lösungen anzubieten.

Der wohl prominenteste Gratulant des Abends war mit Sicherheit Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein. Er überbrachte die Grüße des heutigen Amtsträgers Markus Söder und lobte die SPN als eines der vielen starken mittelständischen Unternehmen, auf die Bayern so stolz ist. Beckstein berichtete, wie er die prägenden Personen der SPN-Geschichte, Fritz und Lieselotte Hopf, einst kennenlernte. Von deren Willen, die Allgemeinheit an ihrem unternehmerischen Erfolg teilhaben zu lassen, sei er sehr beeindruckt gewesen. Mit Blick auf die Zukunft meinte der Ministerpräsident a.D., dass Digitalisierung und Klimawandel ungeheure Herausforderungen für Firmen bereithielten. Er sei sich aber sicher, dass die Schwaben Präzision dafür gut aufgestellt sei.

Auch Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul überbrachte Glückwünsche und erinnerte an Ehepaar Hopf, denen das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets am Herzen gelegen habe. „Bei SPN ist der Mensch im Mittelpunkt“, meinte Faul. Das Unternehmen sei laut Faul ein Leuchtturm der heimischen Wirtschaft und gehöre zu Nördlingen genauso wie die Stadtmauer, für deren Wiederaufbau zwischen Berger Tor und Löwenturm der Mäzen Fritz Hopf eintrat.

Fritz Hopfs Wohltätigkeit wird heute verkörpert durch die Fritz und Lieselotte Hopf-Stiftung, die die schulische, berufliche, sportliche und musikalische Weiterbildung von Jugendlichen fördert. Beim Galaabend konnte das neueste Projekt der Stiftung präsentiert werden: Zusammen mit dem Verein „4 Steine für Afrika“ bauen die Stiftung und die SPN eine Schule in Tansania. Statt Geschenken zum Jubiläum bat die Firma daher um Spenden für das Projekt. Laut Martin Stumpf, 1. Vorstand von „4 Steine für Afrika“, ist der Bau schon weit fortgeschritten, im Januar 2020 soll der erste Unterricht stattfinden.

Nachdem am 28. September der Familientag exklusiv für die Angestellten und deren Angehörige stattfand, konnte am Sonntag jeder Interessierte die SPN besuchen. Neben einem reichhaltigen Speisenangebot und Unterhaltung durch die Musikkapelle Reimlingen stieß besonders der Rundgang durch die Produktionshallen auf großes Interesse. Auch Ausstellungen zu den Produkten der Schwaben Präzision mit Kundenbeispielen sowie zur Geschichte des Unternehmens waren gefragt, kleine Gäste konnten sich auf der Aktionsmeile mit Kisten-Klettertower, Torwand, Kinderschminken und Hüpfburg vergnügen. Für alle auf der Suche nach beruflichen Chancen war die offene Ausbildungswerkstatt erster Anlaufpunkt, außerdem bot der VBM-Ausbildungstruck wichtige Infos zur Ausbildung in Metall- und Elektrobetrieben. Circa 5000 Gäste nutzten das hervorragende Wetter und überzeugten sich selbst davon, dass das Motto stimmt: Die Schwaben Präzision gibt hundert Prozent seit hundert Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:         Der Rundgang durch die SPN-Produktionshallen war eine einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Nördlinger Unternehmens zu werfen.           FOTO:     Maximilian Bosch

 

 

 

 

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