Sonderveröffentlichung: Blick nach Herrieden

BÜRGERMEISTERIN DORINA JECHNERER IM INTERVIEW
Herrieden – Aktivstadt an der Altmühl

HERRIEDEN (RED). Die Stadt Herrieden, unweit von Ansbach am Oberlauf der Altmühl gelegen, kann auf eine fast 1250-jährige Geschichte verweisen. Jahrhundertelang geprägt, kann man so manche Spur der Geschichte heute noch bewundern. Herrieden ist eine Stadt mit besonderem Flair, die dem Besucher neben einem reichhaltigen Freizeitangebot auch eine Fülle an historischen Bauwerken und interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Herrieden zählt heute – zusammen mit mehreren kulturell und geschichtlich ebenfalls sehr interessanten Ortsteilen – über 8.100 Einwohner. Die Stadt konnte sich im Laufe der Jahre gewerblich und wirtschaftlich so entwickeln, dass sie heute zu den wirtschaftlich fortschrittlichsten Städten im Landkreis Ansbach zählt. Und noch etwas gehört zu Herrieden: Und zwar Störche. Seit Jahrhunderten nisten und brüten sie dort. Turm und Tor im südlichen, historischen Stadtmauerring wurden eigens nach ihnen benannt: Storchenturm und Storchentor. Dieser Turm hat sich zu einem Wahrzeichen von Herrieden entwickelt. Bürgermeisterin Dorina Jechnerer gibt im folgenden Interview sowohl private Einblicke als auch Informationen über die Stadt Herrieden.

 

Dorina Jechnerer ist seit März 2020 Bürgermeisterin der Stadt Herrieden. Fotos: Stadt Herrieden

BlickLokal (im Folgenden BL): Frau Jechnerer, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Dorina Jechnerer (im Folgenden DJ): Aufgewachsen bin ich in Leutershausen. Nach meiner Schulzeit am Gymnasium Carolinum in Ansbach habe ich an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an bayerischen Gymnasien studiert. Im Anschluss an das Referendariat konnte ich eine Planstelle am Theresien-Gymnasium in Ansbach antreten.
Dort habe ich unterrichtet, unterbrochen durch sechs Jahre Elternzeit nach der Geburt unserer beiden Kinder, bis ich 2020 zur Ersten Bürgermeisterin der Stadt Herrieden gewählt wurde.

BL: Woher rührt die persönliche Verbundenheit zu Herrieden?
DJ: Nach unserer Hochzeit waren mein Mann Armin und ich uns einig, dass wir unsere Zukunft in unserer Heimat sehen. Denn obwohl wir beide durch Studium und Beruf längere Zeit an verschiedenen Orten gelebt hatten, blieben wir über die Jahre unserer Heimat eng verbunden, pflegten persönliche Kontakte und engagierten uns ehrenamtlich im sportlichen und kirchlichen Bereich.

BL: Aus welchem Grund haben Sie sich dazu entschieden, als Bürgermeisterin zu kandidieren?
DJ: 2013 gründete sich der Verein BürgerForumHerrieden e.V. und errang bei der Kommunalwahl 2014 auf Anhieb vier Mandate. Im Hintergrund unterstützte ich die Arbeit von Anfang an, weil ich nicht nur im vorpolitischen Raum unsere Heimat mitgestalten wollte. Grundprinzipien des BürgerForums sind u.a. Sachorientierung anstelle von Parteipolitik und zukunftsweisende Konzepte für unsere Stadt und unsere Dörfer. Als mir 2019 die Bürgermeisterkandidatur angetragen wurde, war es für mich eine Frage der Verantwortungsbereitschaft mich zur Wahl zu stellen.

BL: Was macht Herrieden in Ihren Augen zu einem Unikat?
DJ: Zweifelsohne sind es die Menschen, die Herrieden einzigartig machen und das Leben in unserer Stadt und in unseren Dörfern gestalten. Herrieden ist eine gewachsene und wachsende Stadt mit fast 1250-jähriger Geschichte. Dabei vereint unsere Heimat die Vorteile einer lebendigen Stadt und die Vorzüge, die das Leben auf dem Land so wertvoll machen. Gemeinsam leisten viele Menschen in den Vereinen, Kirchen, Bildungseinrichtungen, Betrieben, bei den Rettungskräften und in der Politik ihren Beitrag, damit wirtschaftliches Wachstum, gesellschaftlicher Zusammenhalt und spürbare Lebensqualität einen harmonischen Dreiklang bilden. Dabei profitieren wir alle gemeinsam von dem Wissen, das uns im ländlichen Raum seit jeher widerstandsfähig, erfolgreich und zukunftsfähig macht: Wir wissen, wie eng Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verflochten sind. Wir wissen auch, dass für dieses vielfach vernetzte Gesamtsystem jeder einzelne Mensch eine Mitverantwortung trägt.

 

 

 

Das Interview in ganzer Länge lesen Sie hier:

Hier der Link zum Download:

Blick nach Herrieden 4 Ansbach Blick nach Herrieden 5 Ansbach

 

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