Ansbach Blaues Kreuz Sparkasse Ansbach Spendenübergabe

Sparkasse Ansbach unterstützt Suchthilfearbeit des Blauen Kreuzes

ANSBACH (LUH). „Viele Menschen sind froh, dass es Einrichtungen wie das Blaue Kreuz gibt.“ Dies betonte der Vorstand der Sparkasse, Werner Frieß, bei der mittlerweile beinahe traditionellen Spendenübergabe an das Blaue Kreuz.

„Im Kleinen gewachsen“ sei das Verhältnis des Blauen Kreuzes und der Sparkasse. „Mit der Zeit haben wir den Wert und die Arbeit des Blauen Kreuzes intensiver kennengelernt. So spendet die Sparkasse nun bereits traditionell einen Betrag von 7.000 Euro für die alltägliche Suchthilfearbeit der zum großen Teil spendenfinanzierten Einrichtung.“ Längst gehe es laut dem Leiter des Blauen Kreuzes Tobias Haag nicht mehr nur um Alkoholsucht. Neben Drogen könne auch jedes Verhalten zur Sucht werden. Fünf Mitarbeiter kümmern sich um 311 Betroffene und führten im Jahr 2016 1.025 Suchtgespräche. Ein Alleinstellungsmerkmal der Institution sei laut Haag das klare Bekenntnis zur Abstinenz. 25 Prozent der Klienten seien zwischen 15 und 21, also sehr jung. Der Beratungsbedarf der zu etwa 40 Prozent aus der Stadt und 60 Prozent aus dem Landkreis Kommenden habe sich inzwischen eingependelt. Es gebe aber immer etwas zu tun. Was Haag am Blauen Kreuz besonders schätze, sei die Nähe zum Menschen. Man gehe als eine der wenigen Einrichtungen dem Menschen hinterher und gebe ihnen auch eine vierte oder fünfte Chance. „Die Büroarbeit überlassen wir zum größten Teil anderen. Meine Mitarbeiter und ich sind zu 80 Prozent im persönlichen Gespräch.“

Bildunterschrift: Tobias Haag mit Sparkassenvorstand Werner Frieß: Foto: Luca Herrmann

 

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