ANSBACH (LZ). Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter stehen Schwerkranken und ihren Angehörigen zur Seite und begleiten Menschen in ihren letzten Monaten, Wochen, Tagen oder Stunden. Sie sind unter anderem da bei der Klärung offener Fragen, bei Wünschen in der letzten Lebensphase, haben Zeit für Gespräche aber auch fürs Schweigen und leisten zudem Kinder-Hospizarbeit. „Hospizbegleiter kommen, wenn sie gerufen werden.“, so Ulla Schreiber, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Ansbach e. V.

Da die gesamte Arbeit ehrenamtlich ist, sei die finanzielle Unterstützung „von großer Bedeutung.“ Daher freut sich der Verein über die großzügige Spende über 1.500 Euro von der Hilterhaus-Stiftung. Die Eheleute Gertraude und Friedrich Hilterhaus sind seit langen Jahren und in beträchtlichem Umfang im kulturellen und sozialen Bereich in Ansbach und Umgebung als Spender aktiv. Sie wollen mit der Stiftung die ihnen am Herzen liegenden gemeinnützigen Einrichtungen und Organisationen dauerhaft und nachhaltig unterstützen. Friedrich Hilterhaus übergab die Spende persönlich an den Hospizverein. Das Geld solle für die Trauergruppe, weitere Arbeiten des Hospizvereins sowie für den Film „Die Arbeit mit dem Tod“ von Lorenz Wetscher, der in Zusammenarbeit mit dem Verein entsteht, verwendet werden. „Der Film zeigt, dass der Umgang mit dem Tod bereichernd sein kann.“, erzählte Wetscher, Regisseur und Drehbuchautor des Films, der im Februar bereits Prämiere in Salzburg feierte. Geplant sei, dass die Dokumentation im Herbst im Theater Ansbach gezeigt werde und anschließend eine Diskussionsmöglichkeit bestehe.

Der Hospizverein machte außerdem noch auf die neue Schulung zur Hospizbegleiterin bzw. zum Hospizbegleiter aufmerksam. Der Kurs beginnt im Mai und geht ein halbes Jahr. Die BegleiterInnen werden gewissenhaft ausgebildet und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Für die Kinderhospizbegleitung und die Unterstützung in der Trauerphase stehen besonders ausgebildete Begleiter zur Verfügung.

Foto: Friedrich Hilterhaus übergab die Spende im Namen der Hilterhaus-Stiftung persönlich an Ulla Schreiber, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Ansbach e. V. Mit dabei waren außerdem Rita Göhring, 2. Vorsitzende, Katharina Hochreuther, Trauerbegleiterin sowie Lorenz Wetscher, Regisseur und Drehbuchautor des Films „Die Arbeit mit dem Tod“ (v.l.). Foto: Larissa Zimmer

 

 

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