„Wir sind guter Partner für die Region“ – SWA-Geschäftsführer Christoph Trautmann blickte auf seine ersten 100 Tage zurück

Aalen (lind). Unter der Woche beging der neue Geschäftsführer der Stadtwerke Aalen, Christoph Trautmann (47), seinen 100. Arbeitstag. Wie bei Politikern oder anderen Führungskräften üblich nutzte Trautmann die Gelegenheit, um auf diese erste Phase seiner Arbeitszeit bei den Stadtwerken zurückzublicken im Rahmen eines Pressegespräches. „Insgesamt habe ich bisher sehr gute, positive erste Eindrücke von Aalen und der Region gesammelt“, so Trautmann, der die schöne umgebende Natur und die funktionierende Infrastruktur Aalens hervorhob. Er erinnerte sich an eines seiner ersten Gespräche hier vor Ort, die Meinung seines Gesprächspartners, die Ostalb sei eine der unterschätztesten Regionen Deutschlands, könne er nur unterstreichen, so der neue SWA-Geschäftsführer.
Als Herausforderungen für die Zukunft verwies Trautmann, der im April Wolfgang Weiß an der Spitze der Stadtwerke ablöste und in selber Funktion vorher die Stadtwerke Lübeck geleitet hatte, auf die Investitionen in der Bäderlandschaft (Stichwort Kombibad), den Breitbandausbau und den Erhalt der bestehenden Infrastruktur. Weiter verstärken will er mit seinem Team, das er ausdrücklich für die guten ersten Monate und die gute Zusammenarbeit lobte, die Kundenorientierung der Stadtwerke sowie die Digitalisierung, so soll z.B. auch Kundenbetreuung per WhatsApp demnächst möglich sein.
Für die Kundenorientierung verwies Trautmann anhand eines lebensnahen Beispiels an die Konkurrenzsituation der Stadtwerke: Aalener Bürger könnten unter mehr Stromanbietern wie Friseuren hier vor Ort wählen, was die Arbeit für die Stadtwerke mit der großen Konkurrenz nicht gerade erleichtere. „Ich glaube aber dass es für jemand von hier eine gute Entscheidung ist, bei uns Kunde zu sein und zu bleiben, da wir ein guter Partner für die Region sind und bei uns ausgegebenes Geld auch in der Region bleibt“, so Trautmann. Die Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister verlaufe gut und vertrauensvoll dank des regelmäßigen Austausches. Trautmann warnte aber, dass die Stadtwerke wie in der Vergangenheit schon bisweilen als Spielfeld für politische Streitigkeiten genutzt werden.

 

Foto: Stadtwerke Aalen

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