Unterstützung bei der Strandwache

DONAU-RIES (RED). Die Kreiswasserwacht Nordschwaben ist derzeit durch Rettungsschwimmer aus den Ortsgruppen Bäumenheim und Wemding auf den Inseln in Wangerooge, Usedom und Rügen vertreten. Insgesamt sind in diesem Jahr acht ausgebildete Wachgänger auf Strandwache unterwegs und leisten unterstützend Wachdienst an den jeweiligen Badestränden.

Im Landkreis Donau-Ries leisten dazu parallel die Ortsgruppen Bäumenheim, Donauwörth, Monheim, Rain und Wemding auch weiterhin ihren ehrenamtlichen Wachdienst, so Pressesprecher Michael Dinkelmeier von der Kreiswasserwacht Nordschwaben. Dinkelmeier merkt dabei an: „Wir kümmern uns ehrenamtlich im Landkreis vor Ort im Freibad oder an den Badeseen für die Wassersicherheit der Badegäste. Aktuell leisten 164 ausgebildete Wachgänger, darunter allein 51 Wachleiter, ihren ehrenamtlichen Dienst“.

Am Strand auf der Insel Wangerooge hält derzeit das junge Wachteam um Eva-Maria Aumiller (17), Anja Aumiller (20), Jakob Roßmann (18) und Florian Fritsch (21) aus der Wasserwacht Ortsgruppe Bäumenheim die Stellung am Wachturm und sorgen für die notwendige Wassersicherheit am und um den Strand. Die junge Wachmannschaft leistet dort überregional einen rund dreiwöchigen Wachdienst.

Alle Wachgänger an der Ost- und Nordsee müssen ausgebildete Rettungsschwimmer und Inhaber des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber sein. Darüber hinaus ist ein Mindestalter von 16 Jahren und der Nachweis eines Erste Hilfe Kurses gefordert. Als die Donau-Rieser Rettungsschwimmer die Ausschreibung zur Strandwache entdeckt haben, hatten alle Teilnehmer das notwendige Fachwissen und die Qualifikation schon längst durch die örtliche Ausbildung in der jeweiligen Ortsgruppe in der Tasche.

Wasserretterin Anja Aumiller ist abschließend beeindruckt vom überregionalen Wachdienst: „Im Vergleich zum Training in der Ortsgruppe lernt man auf Strandwache viel über die Verhältnisse am Meer wie Störmung und die damit verbundene Strömungsrettung“. Die 20-jährige Rettungsschwimmerin und ihre Wasserwachtskollegen sind sich einer Meinung, dass die Wasserrettung am Strand nochmals deutlich mehr Verantwortung mit sich bringt und die Verhältnisse am Meer rasant wechseln können.

Die Gemeinschaft unter den Strandwachgängern setzt sich aus verschiedenen Organisationen Deutschlands, sogar anderer europäischer Länder zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:        Die Rettungsschwimmer der Wasserwacht kehren von einer Motorbootsübung zurück an Land.        FOTO:       M. Dinkelmeier

 

 

 

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