VfR Aalen: Blick auf die Profimannschaft – Interviews mit den Spielern – Teil 2

VFR AALEN – BLICK AUF EINEN TRADITIONSCLUB

Kadervorstellung des VfR Aalen

Mittelfeldspieler Rilind Kabashi. Fotos: VfR Aalen

Hey Rilind, hast du dich schon gut eingelebt?

„Ja, ich habe mich hier bereits gut eingelebt und fühle mich auf der Ostalb sehr wohl.“

Welche Ziele hast du persönlich für diese Saison?

„Meine Ziele sind es, so viele Spiele wie möglich zu bestreiten und mich fußballerisch sowie persönlich einfach weiterzuentwickeln.“

Welche Faktoren haben deinen Wechsel auf die Ostalb beeinflusst?

„Zwei Faktoren haben für mich eine besondere Rolle gespielt: Zum einen, dass es sich beim VfR Aalen um einen absoluten Traditionsverein handelt und zum anderen, dass hier sehr viel auf junge Spieler gesetzt wird und diese sich entsprechend weiterentwickeln können.“

Wie siehst du deine Rolle im Team?

„Es ist egal, ob ich von Anfang an spiele oder eingewechselt werde. Ich möchte der Mannschaft immer dabei helfen, unsere Spiele zu gewinnen.“

Was ist deine persönliche Lieblingserinnerung in deiner bisherigen Karriere?

„Das war für mich der Klassenerhalt in der U19-Bundesliga mit dem FC-Astoria Walldorf.“

Hast du eine Botschaft an unsere Fans?

„Es fasziniert mich einfach, wie die Fans uns bei jedem Spiel anfeuern und entsprechend Stimmung machen. Das motiviert uns als Spieler nur noch mehr.“

Hast du sportliche Idole, die deine Karriere beeinflusst haben?

„Mein Idol ist Cristiano Ronaldo. Seine harte Arbeit beeindruckt mich und ist deswegen ein großer Einfluss für mich.“

 

Innenverteidiger Ali Odabas. Fotos: VfR Aalen

 

Hallo Ali, stell dich und deinen Karriereweg mal vor.

Ich bin 30 Jahre alt, trage beim VfR Aalen die Rückennummer 17 und spiele in der Innenverteidigung. Ich habe 2015 bei Jahn Regensburg meinen ersten Profivertrag unterschrieben, hatte dort in der Regionalliga eine sehr gute Zeit. Wir sind dann direkt in die 3. Liga aufgestiegen und sogar in die 2. Liga durchmarschiert. Danach hatte ich leider einen Knick in meiner Karriere mit einem Kreuzbandriss. Hab dadurch natürlich wenig gespielt und wurde zum FSV Zwickau in die 3. Liga ausgeliehen um dort Spielpraxis zu sammeln. Leider hat das nicht so funktioniert wie erhofft, da ich mich erneut im Kreuzband verletzt habe. Kam nach der Leihe zurück zu Regensburg. War auch ein Jahr mit im Kader für die zweite Bundesliga. Nach diesem Jahr bin ich für zwei Jahre fest nach Zwickau gewechselt und danach ging es für mich nach Aalen.

Du bist seit dieser Saison Kapitän vom VfR. Was bedeutet das für dich persönlich und auf dem Platz?

Es ist für mich eine Ehre endlich in meiner Heimatstadt als Kapitän aufl aufen zu dürfen und die Mannschaft zu führen. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die Binde bekommen habe.

Du hast jetzt gerade erst deinen Vertrag verlängert. Was hat den Ausschlag dazu gegeben?

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Aalener Jung bin, dass ich in der Jugend beim VfR gespielt habe und von hier aus den Schritt in den Profibereich gemacht habe. Ich merke wie von außen viel gearbeitet wird, dass der Verein wieder voran kommt und dass der Verein wieder da anknüpft, wo er mal war und dazu will ich meinen Beitrag leisten und mitwirken.

An welchen Moment deiner Karriere denkst du immer wieder zurück?

 Ich denke an den Aufstieg und den Durchmarsch mit Jahn Regensburg. Das war auf jeden Fall der Höhepunkt meiner Karriere. Ich denke auch an den letzten Spieltag der vergangenen Saison, an welchem wir im letzten Heimspiel gerade so die Liga gehalten haben. Das kann man glaube ich auch nicht vergessen, wie die Feier nach dem Spiel war. Es hat sich angefühlt wie ein Aufstieg.

Wenn du kein Fußballer geworden wärst, was wärst du geworden?

Das ist eine schwere Frage. Ich habe ja eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industriemechaniker und ich denke, dass ich entweder da weiter gearbeitet hätte oder ich hätte mich selbstständig gemacht und ein Café oder sowas eröffnet.

 

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