VHS Ansbach stellt ihr Programm für das Sommersemester vor

ANSBACH (LUH). Langsam aber sicher sind die Zeiten des Personalmangels in der Volkshochschule Ansbach vorbei. Mit Lisa van der Linden und Sandra Anjoka sind beide Fachbereichsleitungen wieder aus ihrer nachwuchsbedingten Auszeit zurückgekehrt. Auch im Servicebüro konnte man mit Sandra Blank und Marion Urbanke zwei neue Kräfte für das Servicebüro gewinnen. Mit ihnen wurden auch wieder die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle ausgeweitet. Sie hat nun Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet sowie am Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr.

Erhöht wurde 2019 auch erstmals seit der Eurowende das Regelhonorar für Dozenten von 33 auf 39 Euro. Es lag davor unter dem bayerischen Durchschnitt, erläuterte VHS Leiterin Ute Schlieker. Durch diese Erhöhung musste auch mancher Kurs im Preis leicht angehoben werden, man wollte aber die Leistungen der Dozenten angemessen honorieren.

Durch die Rückkehr von Sandra Anjoka steht wieder die Bildungsprämienberatung zur Verfügung. Hier bedarf es jedoch einer Terminvereinbarung. Die Anmeldung für die Kurse läuft seit dem 23. Januar. Die kostenlose Sprachberatung findet dieses Jahr am 12. Februar von 16:30 bis 18:00 Uhr statt. Für eine mögliche Anmeldung ist die Geschäftsstelle an diesem Tag bis 18:30 Uhr geöffnet. Der eigentliche Semesterstart ist am 25. Februar. In ganz neuem Gewand wird sich dann die Zusammenarbeit mit „dem sehr regen Kooperationspartner, dem Seniorenbeirat“ präsentieren.

Der Vorsitzende des Seniorenbeirats Heinz Kötzel und Ute Schlieker waren sich einig, dass „Mittwochnachmittag“ und das 40 Jahre lang praktizierte Konzept der Bildvorträge überlebt seien. Die neue Herangehensweise, die den Titel „Lebensweise“ trägt, soll die vielseitig interessierten Senioren mit einem bunten Programm ansprechen und sich dabei längst nicht ausschließlich nur an sie richten.

Vier Veranstaltungen habe man sich dafür bisher überlegt. Eine interaktive Museumsführung, die sich im Speziellen dem Thema Sprichwörter widmet, macht hier den Anfang. Gefolgt wird er von einem niederschwelligen Angebot zum Thema „online banking“.

Des Weiteren in Planung ist ein Tag rund um den Komplex Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Ganz fehlen dürfen die Lichtbildvorträge aber nicht und so wird Island in seiner ganzen Schönheit präsentiert. Vorgestellt wurden auch die weiteren Neuerungen in der weiterhin in sechs Sparten aufgeteilten VHS. Während bei den Sprachen eher das Wintersemester die Zeit für ausgefallenere Sprachen ist, wurde das EDV Angebot um weitere Kurse intensiviert. Entspannung vom digitalisierten Alltag kann man auch in der VHS finden, zum Beispiel mit neuen Formen von Qi Gong und Yoga. Sehr froh sind die Verantwortlichen, dass sie wieder Touren durch die US-Kaserne anbieten können. Zudem werde man in Zukunft auch mit dem Hospizverein in Ansbach kooperieren.

Auch in den anderen Bereichen gibt es einige Neuerungen, die ab sofort in dem an zahlreichen Orten ausliegenden Programm nachgelesen werden können. Ohne zu viel zu verraten, versprach Ute Schlieker zudem, dass im Jahr des 100-jährigen Jubiläums des Hauses der Volksbildung noch etwas auf die Ansbacher Bevölkerung zukommen werde. Begangen wird dieses Jubiläum vermutlich noch nicht in einer neuen Geschäftsstelle. Jedoch sollen laut der VHS-Leiterin die Planungen heuer abgeschlossen werden.

Foto: vhs

 

 

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