Welterbetag im Limesmuseum – der „Tod aus dem Nichts“

Aalen (wz). Zum Welterbetag am Samstag, 6. Juni, sind ab 11 Uhr im Limesmuseum Alexander und Monika Zimmermann von der Interessensgemeinschaft für experimentelle Archäologie VEX LEG VIII AVG zu Gast. Sie informieren zu den Nachbauten, Installationen und originalen Fundstücken der Sonderausstellung „Tod aus dem Nichts – antike Geschütze“, die seit 18. Mai im Limesmuseum gezeigt wird und einen Überblick über die ausgefeilte Waffentechnik der römischen Armee vermittelt. Antike Geschütze beeindrucken noch heute aufgrund ihrer komplexen Konstruktion und ihres effizienten Einsatzes. Sie belegen aber auch, wie schon in der Antike Militär und technischer Fortschritt Hand in Hand gingen. Die Vexillatio Legionis VIII Augustae, die Interessensgemeinschaft für experimentelle Archäologie und Geschichte um Alexander Zimmermann aus Pliezhausen, beschäftigt sich schon seit rund 30 Jahren mit römischen Torsionsgeschützen. Zahlreiche Nachbauten und experimentelle Versuche erbrachten dabei wichtige Erkenntnisse zum technischen Aufbau und zur Funktionalität dieser besonderen Waffengattung. Aus diesen langjährigen Arbeiten entstand 2015 eine umfassende Ausstellung zum Thema. Sie präsentiert mit originalen Fundstücken, Nachbauten, Installationen, informativen Texten und Abbildungen einen spannenden Überblick über die ausgefeilte Waffentechnik der römischen Armee. Als Ausgangspunkt dienen die über 100 Jahre alten Rekonstruktionen in der Sammlung des Römerkastells Saalburg. Originalfunde vom Schlachtfeld am Harzhorn aus dem Jahr 235 n. Chr. geben einen spannenden Einblick in den praktischen Einsatz solcher Waffen.

• Mehr unter www.limesmuseum.de. Es wird gebeten beim Besuch des Museums einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Fotos: Georg Lindner

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