Ausstellung Ansbach Erster Weltkrieg

Wer weiß, ob wir uns wiedersehen

ANSBACH (RED). Unter dem Motto „Wendezeit zwischen Weltkriegsende 1918 und Weimarer Republik“ findet seit dem 27. September bis November 2018 eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Katholischen Erwachsenenbildung der Stadt Ansbach, des Evangelischen Bildungswerks im Dekanat Ansbach, des Evangelischen Bundes Bayern und des Markgrafenmuseums Ansbach statt. Vier Vorträge, ein Leseabend und eine Sonderschau widmen sich im Ansbacher Herbst 2018 dem 100-jährigen Jubiläum des Kriegsendes auf unterschiedliche Art und Weise.

Die Frage nach dem Wächteramt der Evangelischen Kirche stellt Pfarrer Dr. Roland Kunz am 23. Oktober um 19.30 Uhr im Beringershof. Auf lokaler Ebene verfolgt der Historiker Alexander Biernoth am 25. Oktober um 19.30 Uhr im Markgrafenmuseum die Auswirkungen des Krieges auf die fränkische Kleinstadt Ansbach. Zeitzeugen einer Welt im Umbruch waren der Anarchist Erich Mühsam und der Journalist Kurt Tucholsky. Mit musikalischer Begleitung durch Bernd Dittl bringt das Theater Kopfüber Ansbach am 30. Oktober um 19 Uhr im Markgrafenmuseum ihre Lieder und Texte zum Klingen. Aus der Sicht der evangelischen Landeskirche blickt Prof. em. Wolfgang Sommer auf das Revolutionsjahr 1918/19 am 7. November um 17 Uhr im Beringershof. Schließlich zeigt ab dem 25. Oktober eine kleine Sonderschau im Markgrafenmuseum die Jahre nach 1918 von der Kriegswurst bis zur Lebensmittelkarte auf.

Foto: Eine Sanitätskolonne aus dem Jahr 1918. Foto: Stadtarchiv Ansbach

 

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