Ansbach Weihnachtsmarkt

Zum Weihnachtsmarkt rodeln

ANSBACH (LUH). Es ist der Treffpunkt der Ansbacher in der Vorweihnachtszeit, der Weihnachtsmarkt. Egal ob in der Mittagspause mit den Kollegen oder am Abend mit Familie und Freunden: Eine leckere Tasse Glühwein (oder Punsch) samt Stärkung in Verbindung mit einem Besuch am Weihnachtsmarkt lohnt sich immer.

„Wir haben den Weihnachtsmarkt intensiv weiterentwickelt“, dies betonte die Leiterin des Amtes für Kultur und Touristik Ute Schlieker, die zusammen mit ihrem Team und Citymarketing Ansbach gemeinsam das Konzept des fränkischen Weihnachtsmarktes Ansbach erarbeitet hat. Ob dieser in Zukunft weiter so heißen wird oder doch schlicht Ansbacher Weihnachtsmarkt werde man im nächsten Jahr klären. Klar ist aber, dass es dann noch mehr neue Buden geben wird. Dieses Jahr sind es neun. Wenn man die alten gewöhnt sei und dann eine Neue betrete, könne man das mit dem Neuwagen-Feeling vergleichen, so Schlieker. Die neuen Buden werden größtenteils am Martin-Luther Platz verteilt sein. Insgesamt gibt es 43 Buden und damit zwei mehr als letztes Jahr. Die auffälligste allgemeine Neuerung ist eine am Johann-Sebastian Bach beheimatete, circa 30-Meter lange Rodelbahn. Nicht verfügbar ist diese nur an den Spezial-Wochenenden des Weihnachtsmarktes. Das erste von diesen ist die Rokoko-Weihnacht am ersten Advent. Im zweiten Anlauf, mit tatkräftiger Unterstützung des Ansbacher Heimatvereines wird mit höfischen Treiben, barocken Gewändern, prächtigen Roben die Markgrafen Zeit wieder reinkarniert. Barocke Märchen, Tänzlein, Scherenschnittkünstler, Schafmilchseifen, Rokokoschmuck und barockes Plätzchenbacken garnieren die Reise in die Vergangenheit zusätzlich. Spät wird es bei der langen Adventsnacht am 8. Dezember. Dann haben die Geschäfte in der Innenstadt und im Brückencenter bis 23 Uhr geöffnet.

Das Zentrum Ansbachs wird stimmungsvoll illuminiert. Feuerkünstler, LED Shows und Musikgruppen sorgen für eine leuchtende Atmosphäre. Spaß können Klein und Groß bei einer XXL-Schneemann-Bowling Bahn haben. Nach letztem Jahr fast schon etabliert ist die Ansbacher Schmiedeweihnacht vom 14. bis 16. Dezember.

Fünf Schmiede präsentieren beeindruckende, traditionelle Handwerkskunst. Zudem gibt es am 20. Dezember eine Jazz Nacht und eine Gospelnacht am 13. Dezember. Über die ganze Zeit bespielt wird die gotische Halle. In dieser hat sich Renate Weimann wieder ins Zeug gelegt und mit 40 Ausstellern die Räumlichkeit bis in den letzten Winkel gefüllt. Diverses rund um das Thema Weihnachten wird hier ausgestellt und auch verkauft. Ebenfalls vertreten sein wird wieder die Weihnachtswerkstatt. Erstmals mit zwei Buden. Während in der einen die Aussteller alle zwei bis drei Tage wechseln, verweilen die sehr unterschiedlichen Akteure in der Anderen, mit einer Woche, länger.

Das schönste Fotomotiv am Weihnachtsmarkt war in den vergangenen Jahren die Pyramide am Martin-Luther Platz und auch dieses Jahr können sich die Besucher auf das Kunstwerk freuen. Dass sich die Mühen lohnen, beweist die Resonanz, die gefühlt zugenommen hat. Den Besucherstrom erfassen werden dieses Jahr zwei Messstellen am Martin Luther Platz. Aussagekräftig sind die Messungen freilich erst nach dem Markt 2019.

Im Übrigen ist nach dem Weihnachtsmarkt am 24. vor dem Silvestermarkt ab dem 27. Dezember Auch hier wurde das Angebot noch einmal merklich vergrößert. 19 Buden bleiben für die Zeit bis zum 29. Dezember stehen und sollen für eine weiterhin lebendige Innenstadt sorgen.

Foto: In einer neuen Bude präsentieren Ute Schlieker, Renate Weimann, Kimberley Keil und Nicole Pietrzak das neue Tassendesign. Foto: Luca Herrmann

 

 

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