WochenZeitung Altmühlfranken, Roth, Kulturfabrik,10. Bluegrass Jamboree

Zurück in die Zukunft: 10. Bluegrass Jamboree!

Banjo-Kings und Appalachen-Songs

ROTH (RED). „Looking back to the Future“ heißt das Motto des diesjährigen Bluegrass-Jamborees, das Festival of Bluegrass and Americana Music, das am Sonntag, 2. Dezember 2018 in seiner
zehnten Ausgabe eine exquisite Auswahl an aktuell wichtigen Ensembles der amerikanischen Bluegrass- und Americana-Szene in der Rother Kulturfabrik präsentiert.

Wie Sänger, Gitarrist und Bandleader Kris Truelsen und seine Hübschen, die sich als Bill and The Belles dem New-Oldtime-Country verschrieben haben. The Brother Brothers nennen sich die eineiigen Zwillinge Adam und David Moss, die in der Tradition der, für die authentische Country und Bluegrassmusik so typischen Brüderduette stehen. Das Quintett Jeff Scroggins & Colorado ist zuhause in den Front-Range-Bergen von Colorado und bekannt für seinen dynamischen Bluegrassstil. Das Bluegrass Jamboree ist in Europa einmalig und wird sogar in den USA mit Lob gepriesen. Beginn ist um 19.00 Uhr.

Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, auch online und an der Abendkasse.

Die Musiker des diesjährigen Bluegrass Jamboree schöpfen die Inspiration für ihr eigenes kreatives Schaffen aus den ursprünglichen Wurzeln von Bluegrass, Folk und akustischem Oldtime Country und schaffen daraus spannende Musik für die Zukunft. Traditionell treffen sich zum großen Finale alle Musiker noch einmal auf der Bühne zur gemeinsamen Begegnung, doch zuvor sind Bille and The Belles, The Brother Brothers sowie Jeff Scroggins & Colorado mit ihren eigenen Programmen zu erleben.

Bill and The Belles, das Quartett aus Virginia, erweckt eine vergangene Ära zu neuem Leben: die Anfänge der Country Music, der Vaudeville Theater, der Radio Shows. Mit Geigerin Kalia Yeagle, die aus Alaska in die wärmere Region flüchtete, Banjospielerin Grace van’t Hof, die Oldtime-Hardcore genauso hört wie Puccini, und Kontrabasssist Andrew Small, ein überaus gefragter Sessionmusiker, der die Band auf Kurs hält, mischt Kris Truelsen locker Fiddle Tunes, sentimentale Balladen, ekstatische Gospels, rasanten Bluegrass, archaischen Blues und rhythmischen Swing. „Bill and the Belles sorgen dafür, dass man die Bedeutung der frühen Country Music wieder schätzt, ohne sie nur nachzuahmen“, schreibt der Rolling Stone. In einer Linie mit den Everly Brothers hört man bei The Brother Brothers Anklänge an das wohl bedeutendste Folkpopduo Simon & Garfunkel.

Die Lieder von Adam und David sind mal bittersüß, mal leichtfüßig und luftig, dann wieder melancholisch-bluesig – ein intensiver Rausch an Emotionen. „A Bluegrass Explosion!“ titelte die Presse
nach einem Konzert von Jeff Scroggins & Colorado. Nicht umsonst gehören sie zu den mitreißendsten Livebands. Banjo-King Jeff Scroggins erfüllte sich mit Colorado nach vielen Jahren als Rockgitarrist einen Traum. Zweimal wurde der „Jimmy Page des Banjos“ bisher „Banjo-Spieler des Jahres“. Sein Sohn Tristan gilt als neuer  Stern am Mandolinenhimmel. Die echte Bluegrass-Stimme ist Greg Blake, dessen Appalachen-Songs unwiderstehlich klingen. Geigerin Ellie Hakanson verbindet in besonderer Eleganz makellose klassische Technik mit der Energie rauer Bluegrass-Fiddle. Dazu geben die tiefen Töne und swingenden Rhythmen von Nico Humby das nötige Fundament. Der Kontrabassist kam aus Alaska in den Süden und bereicherte schon den Klang von Legenden wie Ralph Stanley, Doug Dillard und Grammy-Gewinner Frank Sullivan.

Die großen Festivals in den USA ziehen Zigtausend Fans aus aller Welt an und präsentieren neben den Stars immer auch die neuen Entwicklungen. Und die Musiker werden immer jünger: In den USA sieht man unglaublich virtuose Kinder- und Familienbands, nicht einfach nur auf Leistung trainiert, sondern mit Feuer und Begeisterung für Mandoline, Geige, Banjo, Gitarre, Kontrabass oder Hawaiigitarre – den typischen Instrumenten der Bluegrass Musik. Auch wenn sie dabei die Zukunft im Auge haben, so zeigen die jungen Künstler dennoch großen Respekt vor den  Gründungskünstlern und den klassischen Spieltechniken der einzelnen Instrumente. Die aktuelle Popmusik greift als musikalische Frischzellenkur verstärkt auf Bluegrass Elemente zurück: Banjos, Mandolinen, Fiddles, mehrstimmiger Gesang, typische Harmonien.

Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, online über kulturfabrik.de auf eventim.de sowie an der Abendkasse zu erwerben. Fragen zum Kartenkauf werden in der Kulturfabrik gerne unter 09171 848-714 beantwortet.

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