130 Jahre Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG

von | 7. Juli 2025 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Pleinfeld, Treuchtlingen, Weißenburg

Fest­li­che Ver­tre­ter­ver­samm­lung mit Auf­tritt der genos­sen­schaft­li­chen Grün­der­vä­ter Her­mann Schul­ze-Delitzsch und Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen im Stadt­thea­ter Ingol­stadt

Ingol­stadt (red). In einem beson­ders fest­li­chen Rah­men fand am 24. Juni 2025 die 51. ordent­li­che Ver­tre­ter­ver­samm­lun der Volks­bank Raiff­ei­sen­bank Bay­ern Mit­te eG im Fest­saal des Stadt­thea­ters Ingol­stadt statt. Anlass für den fest­li­chen Cha­rak­ter gab das 130-jäh­ri­ge Bestehen der Genos­sen­schafts­bank – ein Mei­len­stein, der nicht nur gefei­ert, son­dern auch genutzt wur­de, um an die Ursprün­ge und Wer­te der Bank zu erin­nern.

Die Erwei­te­rung der pro­to­kol­la­ri­schen Tages­ord­nung um das fest­li­che Rah­men­pro­gramm ver­lieh der Ver­an­stal­tung eine beson­de­re Atmo­sphä­re. Ver­samm­lungs­lei­ter und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der Albert Vog­ler begrüß­te in wür­di­gem Ambi­en­te 214 stimm­be­rech­tig­te Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter sowie zahl­rei­che Ehren­gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und dem genos­sen­schaft­li­chen Ver­bund. In sei­ner Anspra­che beton­te er die gro­ße Bedeu­tung des genos­sen­schaft­li­chen Mit­wir­kungs­prin­zips und wür­dig­te das Enga­ge­ment aller Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter. Beson­ders begrüß­te er die im Jahr 2024 neu gewähl­ten Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter, die erst­mals an
der Ver­samm­lung teil­nah­men, und dank­te ihnen für ihre Bereit­schaft, sich aktiv in die Mit­ge­stal­tung der Genos­sen­schaft ein­zu­brin­gen.

Die Grü­ße der Stadt Ingol­stadt über­brach­te die 2. Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Ingol­stadt Dr. Doro­thea Dene­ke-Stoll. In ihrem Gruß­wort hob sie die lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit der Volks­bank Raiff­ei­sen­bank Bay­ern Mit­te mit der Regi­on her­vor und wür­dig­te deren Bedeu­tung als star­ker Part­ner für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie für Unter­neh­men und die Stadt selbst.

Den Bericht des Vor­stands prä­sen­tier­te der seit Janu­ar 2025 im Amt befind­li­che Vor­stands­vor­sit­zen­de Andre­as Streb und gab einen Über­blick über die Ent­wick­lun­gen und Ereig­nis­se des abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahrs. „Unse­re Genos­sen­schafts­bank ist trotz anhal­ten­der Her­aus­for­de­run­gen im welt­po­li­ti­schen  und wirt­schaft­li­chen Umfeld soli­de auf­ge­stellt“, führt Andre­as Streb aus. Die kon­se­quen­te Umset­zung
der stra­te­gi­schen Zie­le, das hohe Kun­den­ver­trau­en sowie das star­ke Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den sei­en zen­tra­le Säu­len des Erfolgs.

Vor­stand Wolf­gang Geb­hard erläu­ter­te im Anschluss die wich­tigs­ten Bilanz­po­si­tio­nen im Detail. Er zeig­te auf, wie sich zen­tra­le Kenn­zah­len wie zum Bei­spiel die Bilanz­sum­me, das Kre­dit­vo­lu­men und die Eigen­ka­pi­tal­aus­stat­tung im zurück­lie­gen­den Jahr ent­wi­ckelt haben. Dabei wur­de deut­lich, dass die Volks­bank Raiff­ei­sen­bank Bay­ern Mit­te auf einer gesun­den wirt­schaft­li­chen Basis steht und gut gerüs­tet in die Zukunft blickt. Die erläu­ter­ten ein­zel­nen Posi­tio­nen der Bilanz schaff­ten die Grund­la­gen für die objek­ti­ve Ent­schei­dungs­fä­hig­keit der Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter.

Die Lei­tung des for­mel­len Teils der Ver­samm­lung über­nahm Vor­stand Franz Mir­beth. Unter sei­ner Ver­samm­lungs­füh­rung wur­den sämt­li­che zur Abstim­mung gestell­ten Punk­te mit bemer­kens­wer­ter Einig­keit beschlos­sen – alle Beschlüs­se erfolg­ten mit 100% Zustim­mung. Die­ses Votum ist ein star­kes Signal für den gro­ßen Zusam­men­halt inner­halb der Genos­sen­schaft und das Ver­trau­en in die Arbeit des Vor­stands
und des Auf­sichts­rats.

Ein Höhe­punkt des fest­li­chen Abends war der his­to­ri­sche Rück­blick, der durch zwei Schau­spie­ler ein drucks­voll insze­niert wur­de. In den Rol­len der Genos­sen­schafts­grün­der Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen und Her­mann Schul­ze-Delitzsch schlu­gen sie in einem leben­di­gen und zugleich wür­de­vol­len Vor­trag die Brü­cke von den Anfän­gen der Bank im Jahr 1895 bis zur heu­ti­gen Zeit. Die Wur­zel der heu­ti­gen zweit
größ­ten Volks­bank Raiff­ei­sen­bank Bay­erns liegt im Ingol­städ­ter Stadt­teil Unsern­herrn.

Die Grün­der­vä­ter mach­ten ein­drucks­voll deut­lich, wie aus den dama­li­gen Ideen und Idea­len eine moder­ne, leis­tungs­star­ke und regio­nal ver­wur­zel­te Bank ent­stand – fest ver­an­kert in der Regi­on und getra­gen von geleb­ten genos­sen­schaft­li­chen Wer­ten, die aktu­el­ler sind denn je. Für die beson­de­ren Ver­diens­te und das 130-jäh­ri­ge Bestehen über­reich­te der Genos­sen­schafts­ver­band Bay­ern e.V. im Rah­men der Ver­an­stal­tung eine Jubi­lä­ums­ur­kun­de sowie eine Steh­le mit den Gesich­tern der Grün­der­vä­ter, die künf­tig im Donau­Tower, der neu­en Unter­neh­mens­zen­tra­le der Genos­sen­schafts­bank, einen beson­de­ren Platz erhal­ten wird.

Bild­un­ter­schrift: (v. l.) Hel­mut Kun­din­ger (Vor­stand), Wolf­gang Geb­hard (Vor­stand), Grün­der­va­ter Her­mann Schul­ze-Delitzsch (Schau­spie­ler), Albert Vog­ler (Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der), Grün­der­va­ter Fried­rich Wil­helm Raiff­ei­sen (Schau­spie­ler), Andre­as Streb (Vor­stands­vor­sit­zen­der) und Franz Mir­beth (Vor­stand). Foto: Volks­bank Raiff­ei­sen­bank Bay­ern Mit­te eG