30 Jahre Biotonne im Landkreis – ein Meilenstein für die Abfallwirtschaft

von | 20. Mai 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Alt­mühl­fran­ken - Ende 1995 wur­de im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen und vie­len ande­ren Regio­nen die Bio­ton­ne ein­ge­führt. Sie soll­te dazu bei­tra­gen, die Abfall­ver­wer­tung zu stei­gern und die Men­ge an Abfall, die damals noch auf Depo­nien lan­de­te, zu redu­zie­ren.

Heu­te ist die Bio­ton­ne nicht mehr weg­zu­den­ken und hat sich zu einem wich­ti­gen Bestand­teil der Abfall­wirt­schaft ent­wi­ckelt. In die Bio­ton­ne gehö­ren Küchen­ab­fäl­le wie Obst- und Gemü­se­res­te, Kaf­fee­satz oder Eier­scha­len oder auch Gar­ten­ab­fäl­le wie Gras, Laub oder Pflan­zen­res­te. Die­se wer­den in der regio­na­len Kom­pos­tie­rungs­an­la­ge zu hoch­wer­ti­gem Kom­post für Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau ver­ar­bei­tet.

Die Men­ge der im Land­kreis getrennt erfass­ten Bio­ab­fäl­le stei­ger­te sich von rund 5.500 Ton­nen im Jahr 1996 auf mitt­ler­wei­le knapp 12.000 Ton­nen jähr­lich. Die getrenn­te Samm­lung von Bio­ab­fäl­len weist sich also als Erfolg, den­noch bestehen noch Her­aus­for­de­run­gen.

Einer­seits gilt es, die Nut­zung der Bio­ton­ne noch zu stei­gern und ande­rer­seits die Fehl­wür­fe in der Ton­ne zu mini­mie­ren, um jeder­zeit die hohe Qua­li­tät des Kom­pos­tes gewähr­leis­ten zu kön­nen.

Die kom­mu­na­le Abfall­wirt­schaft am Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen bedankt sich bei allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die schon gewis­sen­haft tren­nen. Als klei­ner Dank wer­den am 27. und 28. Mai an den Recy­cling­hö­fen in Wei­ßen­burg und Gun­zen­hau­sen Tüt­chen mit Kom­post an die Besu­che­rin­nen und Besu­cher ver­teilt. Zusätz­lich wird es einen Info­stand rund um das The­ma Bio­ton­ne und rich­ti­ge Tren­nung geben.

Bild­un­ter­schrift: Die kom­mu­na­le Abfall­wirt­schaft sagt „Dan­ke“ für die sorg­fäl­ti­ge Tren­nung beim Bio­ab­fall. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen