4. Altmühlfränkischer Streuobsttag in Heidenheim

von | 9. Oktober 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Hei­den­heim (red). Am Sonn­tag, 29. Sep­tem­ber 2024 hat zum vier­ten Mal der Alt­mühl­frän­ki­sche Streu­obst­tag statt­ge­fun­den. In die­sem Jahr spiel­te er sich an zwei Stand­or­ten in Hei­den­heim ab: Rund um das Klos­ter und an der Mos­te­rei war eine bun­te Mischung aus Erleb­nis, Genuss, Regio­na­li­tät und Infor­ma­ti­on rund ums Streu­obst gebo­ten.

Bei traum­haf­tem Herbst­wet­ter lock­te der Streu­obst­tag zahl­rei­che Besu­cher an. Mit über 50 Stän­den an Klos­ter und Mos­te­rei gab es für Groß und Klein jede Men­ge zu ent­de­cken: von Füh­run­gen durch das Klos­ter und über die Streu­obst­wie­se, Hand­werks­kunst und regio­na­len Köst­lich­kei­ten bis hin zu Mit­mach­ak­tio­nen für Kin­der.

Der Tag begann bereits um 10.00 Uhr mit einem fest­li­chen Got­tes­dienst im Müns­ter St. Wuni­bald. Direkt im Anschluss wur­de der Streu­obst­tag – mit musi­ka­li­scher Umrah­mung durch den Posau­nen­chor – offi­zi­ell von Land­rat Manu­el West­phal und Bür­ger­meis­te­rin Susan­ne Fel­ler eröff­net. Land­rat West­phal hob her­vor: „Unse­re Streu­obst­wie­sen sind ein wert­vol­ler Lebens­raum und ein bedeu­ten­der Teil unse­rer Kul­tur­land­schaft. Es ist schön zu sehen, wie groß das Inter­es­se dar­an ist.“

Ein beson­de­res High­light war das Schau­mos­ten in der Mos­te­rei, bei dem live gezeigt wur­de, wie fri­scher Apfel­saft ent­steht. Die Obst­sor­ten­aus­stel­lung, das Läm­mer­ge­he­ge mit Schaf­schur und vie­le wei­te­re Pro­gramm­punk­te mach­ten den Tag zu einem unver­gess­li­chen Erleb­nis für die gan­ze Fami­lie.

Die Ver­an­stal­tung wur­de orga­ni­siert von der Streu­obst­be­ra­tung der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de und der Zukunfts­in­itia­ti­ve alt­mühl­fran­ken (ZIA) des Land­krei­ses Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen in Koope­ra­ti­on mit dem Markt Hei­den­heim, dem Hei­mat­ver­ein Hei­den­heim und dem Land­schafts­pfle­ge­ver­band Mit­tel­fran­ken.

Bild­un­ter­schrift: Klaus Fack­ler vom Land­schafts­pfle­ge­ver­band und Andre­as Gast­ner von der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de führ­ten rund 40 Per­so­nen über die Streu­obst­wie­se und erläu­ter­ten die Beson­der­hei­ten die­ses wert­vol­len Kul­tur­guts. Foto: Land­rats­amt Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen / Ale­na Vogt