Amtsübergabe: Walter finished, Bär übernimmt Staffelstab

von | 14. März 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Roth (red).  Am Diens­tag, den 20. Feburar 2024 wur­de Behör­den­lei­ter Hans Wal­ter bei einem Fest­akt fei­er­lich in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Ingrid Bär folgt ihm auf die Lei­tung des Amts für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Roth-Wei­ßen­burg i.Bay. (AELF) nach.

Mehr als hun­dert Ehren­gäs­te und zahl­rei­che Mit­ar­bei­ter wohn­ten am Diens­tag der Amts­über­ga­be von Hans Wal­ter auf Ingrid Bär im Land­wirt­schafts­zen­trum in Roth bei. Amts­chef des StM­ELF in Mün­chen Hubert Bittl­may­er über­nahm den fei­er­li­chen Akt der Amts­über­ga­be. Die vie­len Gäs­te, die den Fei­er­lich­kei­ten bei­wohn­ten, sei­en „ein Zei­chen der Aner­ken­nung, Zusam­men­halt und Ver­trau­en“ für Hans Wal­ter, aber auch für Ingrid Bär, so Bittl­may­er. Hans Wal­ter, der in sei­ner Frei­zeit ger­ne läuft, habe vie­le Hür­den auf sei­nem beruf­li­chen Mara­thon über­win­den müs­sen, nicht zuletzt auch die Amts­zu­sam­men­le­gung von Roth und Wei­ßen­burg. „Jetzt hat er auch die­sen Mara­thon gefi­nis­hed“. Doch die Mara­thon­an­spie­lun­gen fan­den auch hier noch kein Ende, denn, so Bittl­may­er „geht der Staf­fel­stab an Ingrid Bär nun wei­ter und ist dabei in fähi­gen Hän­den.“

Zahl­rei­che Ver­tre­ter von Poli­tik, Ver­ei­nen und Ver­bän­den über­brach­ten am Diens­tag eben­falls ihr Lob und ihren Dank an Herrn Wal­ter und wünsch­ten Frau Bär bei ihrer Auf­ga­be das Bes­te. Manu­el West­phal sprach im Namen der ört­li­chen Poli­tik zum Publi­kum. Hans Wal­ter hat­te eini­ge Hür­den zu über­win­den, doch das, was vor Ingrid Bär liegt, sei eine eben­so ber­gi­ge Stre­cke, die man aber gemein­sam bewäl­ti­gen kann. „Zudem ist Ingrid Bär ein wich­ti­ger Bau­stein und Motor für die Wei­ter­ent­wick­lung des Amts“.

Auch Kreis­ob­mann Man­fred Dor­ner, der für den BBV sprach, fand pas­sen­de Wor­te für bei­de Haupt­ak­teu­re: „Vie­les hat sich in den Jah­ren am Amts­na­men geän­dert – das „Für“ im Titel ist jedoch geblie­ben.“ Hans Wal­ter und Ingrid Bär sei­en bei­de Per­so­nen, die immer „für“ etwas gear­bei­tet haben – für die Land­wirt­schaft, die Bil­dung, Ernäh­rung und vie­les mehr.

Gemisch­te Gefüh­le zum Abschied

Hans Wal­ter ver­ab­schie­de­te sich nach den Gruß­wor­ten in einer Rede bei Ange­stell­ten und Mit­wir­ken­den. „Das Leben heißt sich bewe­gen“, so Wal­ter – nicht nur beim Lau­fen. Nun heißt es also, nach vie­len Jah­ren des Aufs und Abs im Amt, Abschied zu neh­men. „Ich freue mich sehr über die vie­len Gäs­te und die damit ver­bun­de­ne Aner­ken­nung.“ Von der Musik­grup­pe Cafe Rooi­bos wünsch­te er sich noch ein pas­sen­des Lied – „Heu­te hier, mor­gen dort“ von Han­nes Wader. Sei­ner Nach­fol­ge­rin wünsch­te Hans Wal­ter alles Gute. „Sie kennt das Amt und die damit ver­bun­de­nen Bau­stel­len bereits.“

Ingrid Bär griff die­se Anmer­kung auch in ihrer Rede auf. „Ich habe es zwar nicht mit Mara­thons, aber als Hand­werks­toch­ter ken­ne ich mich mit Bau­stel­len sehr gut aus.“ Sie freut sich auf ihre Auf­ga­ben im Amt und dem Dienst­ge­biet, das sich von Lan­gen­alt­heim bis nach Neu­haus an der Peg­nitz. In ihrer Frei­zeit genießt sie ger­ne das Leben beim Wan­dern oder gutem Essen. „Und für sol­che Sachen bin ich hier am bes­ten Fleck, den es in Bay­ern gibt.“

Bild­un­ter­schrift: Ingrid Bär und Hans Wal­ter. Foto: Lau­re­en Egg­man­n/AELF-RW