Spalt — Die Ausbildung öffnet Türen. Während der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März rückt die Agentur für Arbeit genau diese Chancen in den Mittelpunkt.
Ein Beispiel dafür findet sich im fränkischen Seenland. Vertreter der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg besuchten das Unternehmen FATH in Spalt. Der Betrieb zeigt, wie Ausbildung funktionieren kann, wenn junge Menschen früh Verantwortung übernehmen und Betriebe sie dabei gezielt begleiten.
FATH beschäftigt am Hauptstandort rund 320 Mitarbeitende und produziert dort einen großen Teil seiner Komponenten. Das Familienunternehmen entwickelt Lösungen für industrielle Arbeitsplätze und ist international tätig. Gleichzeitig bleibt die Region ein zentraler Anker. Auch deshalb spielt Ausbildung im Unternehmen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle.
Vielfältige Ausbildungswege im Unternehmen
Derzeit lernen zwölf junge Menschen in Spalt einen Beruf. Die Auswahl ist breit. Neben kaufmännischen Berufen wie Industriekaufleuten bildet FATH auch in technischen und IT-Berufen aus, etwa in der Fachinformatik, der Lagerlogistik oder der Kunststoff- und Kautschuktechnologie. Hinzu kommen verschiedene technische Metallberufe. Interessierte können sich über weitere Möglichkeiten direkt beim Unternehmen informieren.

„Die Arbeitsagentur ist für uns ein verlässlicher und wichtiger Partner“, sagt Unternehmensgründer und Geschäftsführer Wido Fath. Er ist gleichzeitig Vizepräsident der IHK. Als er und sein Bruder das erfolgreiche Unternehmen vor 35 Jahren gründeten, habe vieles mit Mut begonnen. „Wir hatten damals selbst wenig Erfahrung und haben ‚einfach gemacht‘. Dieses Vertrauen geben wir heute auch unseren Auszubildenden. Sie übernehmen früh Verantwortung im Tagesgeschäft und entwickeln sich dadurch schnell.“
Bildunterschrift: Leon Heigl, Luisa Janz und Lisa Lösch (je FATH) hatten Besuch von Wolfgang Langer und Maximilian Egger (Agentur für Arbeit). Foto: Lukas Schliepkorte/Agentur für Arbeit.


