Ausbildung mit Verantwortung – Besuch bei FATH in Spalt

von | 20. März 2026 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Spalt — Die Aus­bil­dung öff­net Türen. Wäh­rend der bun­des­wei­ten Woche der Aus­bil­dung vom 16. bis 20. März rückt die Agen­tur für Arbeit genau die­se Chan­cen in den Mit­tel­punkt.

Ein Bei­spiel dafür fin­det sich im frän­ki­schen Seen­land. Ver­tre­ter der Agen­tur für Arbeit Ans­bach-Wei­ßen­burg besuch­ten das Unter­neh­men FATH in Spalt. Der Betrieb zeigt, wie Aus­bil­dung funk­tio­nie­ren kann, wenn jun­ge Men­schen früh Ver­ant­wor­tung über­neh­men und Betrie­be sie dabei gezielt beglei­ten.

FATH beschäf­tigt am Haupt­stand­ort rund 320 Mit­ar­bei­ten­de und pro­du­ziert dort einen gro­ßen Teil sei­ner Kom­po­nen­ten. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men ent­wi­ckelt Lösun­gen für indus­tri­el­le Arbeits­plät­ze und ist inter­na­tio­nal tätig. Gleich­zei­tig bleibt die Regi­on ein zen­tra­ler Anker. Auch des­halb spielt Aus­bil­dung im Unter­neh­men seit vie­len Jah­ren eine wich­ti­ge Rol­le.

Viel­fäl­ti­ge Aus­bil­dungs­we­ge im Unter­neh­men

Der­zeit ler­nen zwölf jun­ge Men­schen in Spalt einen Beruf. Die Aus­wahl ist breit. Neben kauf­män­ni­schen Beru­fen wie Indus­trie­kauf­leu­ten bil­det FATH auch in tech­ni­schen und IT-Beru­fen aus, etwa in der Fach­in­for­ma­tik, der Lager­lo­gis­tik oder der Kunst­stoff- und Kau­tschuk­tech­no­lo­gie. Hin­zu kom­men ver­schie­de­ne tech­ni­sche Metall­be­ru­fe. Inter­es­sier­te kön­nen sich über wei­te­re Mög­lich­kei­ten direkt beim Unter­neh­men infor­mie­ren.

Made in Ger­ma­ny als Selbst­ver­ständ­nis – neu ist ein E‑Trike, das unter ande­rem in Pro­duk­ti­ons­hal­len oder in der Logis­tik zum Ein­satz kommt und mit dem FATH-Modu­lar­sys­tem indi­vi­du­ell auf Kund*innenbedürfnisse zuge­schnit­ten wer­den kann. Foto: Agen­tur für Arbeit/Lukas Schliep­kor­te

„Die Arbeits­agen­tur ist für uns ein ver­läss­li­cher und wich­ti­ger Part­ner“, sagt Unter­neh­mens­grün­der und Geschäfts­füh­rer Wido Fath. Er ist gleich­zei­tig Vize­prä­si­dent der IHK. Als er und sein Bru­der das erfolg­rei­che Unter­neh­men vor 35 Jah­ren grün­de­ten, habe vie­les mit Mut begon­nen. „Wir hat­ten damals selbst wenig Erfah­rung und haben ‚ein­fach gemacht‘. Die­ses Ver­trau­en geben wir heu­te auch unse­ren Aus­zu­bil­den­den. Sie über­neh­men früh Ver­ant­wor­tung im Tages­ge­schäft und ent­wi­ckeln sich dadurch schnell.“

Bild­un­ter­schrift: Leon Heigl, Lui­sa Janz und Lisa Lösch (je FATH) hat­ten Besuch von Wolf­gang Lan­ger und Maxi­mi­li­an Egger (Agen­tur für Arbeit). Foto: Lukas Schliepkorte/Agentur für Arbeit.