Ausbildungsstart 2024: Top-Chancen für Jugendliche

von | 5. September 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Auch nach dem offi­zi­el­len Aus­bil­dungs­start noch vie­le Mög­lich­kei­ten / IHK unter­stützt mit zahl­rei­chen Aktio­nen

Nürnberg(red).  Am 1. Sep­tem­ber war wie­der der Start­schuss für vie­le Jugend­li­che: Für sie begann mit der Aus­bil­dung ein neu­er Lebens­ab­schnitt. 6.864 Aus­bil­dungs­ver­trä­ge wur­den in die­sem Jahr bis­her in Mit­tel­fran­ken in den IHK-Beru­fen geschlos­sen, das sind 2,0 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Wer sei­ne Traum­aus­bil­dung noch nicht gefun­den hat, dem bie­ten sich auch im Herbst noch jede Men­ge Mög­lich­kei­ten. „Auch jetzt gibt es noch vie­le unbe­setz­te Aus­bil­dungs­plät­ze. Wer sich aktiv umschaut und schnell bewirbt, kann sofort mit der Aus­bil­dung los­le­gen“, sagt Ste­fan Kast­ner, Lei­ter des IHK-Geschäfts­be­reichs Berufs­bil­dung. „Vie­le Betrie­be stel­len auch jetzt noch Aus­zu­bil­den­de ein.“

Die höchs­ten Zuwäch­se gibt es im Bereich der Metall­be­ru­fe, allen vor­an bei Mecha­tro­ni­ker/-innen (plus 29 Pro­zent) und Indus­trie­me­cha­ni­ker/-innen (plus 21 Pro­zent). Ins­ge­samt liegt der Zuwachs im Vor­jah­res­ver­gleich bei den tech­ni­schen Aus­bil­dungs­be­ru­fen mit 2.526 Ver­trä­gen bei 2,9 Pro­zent. Bei den kauf­män­ni­schen Beru­fen gab es einen Zuwachs von 1,5 Pro­zent (4.338 Ver­trä­ge). Gewin­ner sind hier die Beru­fe in der Finanz­bran­che (Ban­ken plus 27 Pro­zent; Ver­si­che­run­gen plus 13 Pro­zent) und im Han­del (plus 16 Pro­zent).

Ger­ne wür­den die mit­tel­frän­ki­schen Aus­bil­dungs­be­trie­be noch mehr Jugend­li­che unter Ver­trag neh­men. So sind aktu­ell noch vie­le Aus­bil­dungs­plät­ze unbe­setzt. Die IHK steht allen Inter­es­sier­ten bei der Suche nach der pas­sen­den Aus­bil­dungs­stel­le zur Sei­te. Dazu emp­fehlt sie die indi­vi­du­el­le Aus­bil­dungs­be­ra­tung, mon­tags bis don­ners­tags zwi­schen 13 und 15.30 Uhr im „Haus der Wirt­schaft“ (Haupt­markt 25–27, Nürn­berg). Ein­fach vor­bei­kom­men, eine Ter­min­ver­ein­ba­rung ist nicht nötig.

Wer gezielt nach bestimm­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fen sucht, wird sicher bei der IHK-Lehr­stel­len­bör­se Mit­tel­fran­ken (www.ihk-lehrstellenboerse-mittelfranken.de) fün­dig: Dort gibt es ein gro­ßes Ange­bot an Aus­bil­dungs­plät­zen bei Unter­neh­men aus der Regi­on. Über Fil­ter­funk­tio­nen lässt sich die Aus­wahl ein­gren­zen, sodass man sich bequem über die Stel­len­an­ge­bo­te infor­mie­ren kann. Ein­fach auf die Stel­le kli­cken und bewer­ben. Die Betrie­be kön­nen dort ihre offe­nen Aus­bil­dungs­plät­ze kos­ten­los und mit weni­gen Klicks ein­stel­len und so poten­zi­el­le Aus­zu­bil­den­de auf sich auf­merk­sam machen.

Am Diens­tag, 8. Okto­ber fin­det in der IHK wie­der eine Nach­ver­mitt­lungs­bör­se statt (13 bis 15 Uhr, im „Haus der Wirt­schaft“, Haupt­markt 25/27, Nürn­berg). Ziel der Ver­an­stal­tung ist es, ab sofort vakan­te Aus­bil­dungs­plät­ze zu beset­zen. Inter­es­sier­te Betrie­be kön­nen sich über die Home­page der IHK Nürn­berg für Mit­tel­fran­ken anmel­den. Wer einen Aus­bil­dungs­platz sucht, kann am 8. Okto­ber ohne Anmel­dung vor­bei­kom­men (www.ihk-nuernberg.de/E22).

Bei einer bun­des­wei­ten Aus­bil­dungs­um­fra­ge der Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (DIHK) im Mai die­ses Jah­res haben über 50 Pro­zent der mit­tel­frän­ki­schen Aus­bil­dungs­be­trie­be ange­ge­ben, dass sie 2023 nicht alle ange­bo­te­nen Aus­bil­dungs­plät­ze beset­zen konn­ten. Als Grün­de dafür wur­de vor allem genannt, dass „kei­ne Bewer­bun­gen“ (40 Pro­zent) oder „kei­ne geeig­ne­ten Bewer­bun­gen“ (61 Pro­zent) vor­la­gen. Mit eini­gem Abstand fol­gen die Grün­de „Aus­bil­dung nicht ange­tre­ten“ (14 Pro­zent) und „Auf­lö­sung durch Azu­bi bzw. Betrieb“ (je 14 Pro­zent).

Foto: Bri­git­te Dorr