Brandl: Schnelles Internet – seit 2014 flossen 78 Millionen Euro Fördergelder des Freistaates in die Region 

von | 11. Mai 2023 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Der flä­chen­de­cken­de Giga­bit­aus­bau ist eines der größ­ten Infra­struk­tur­pro­jek­te der letz­ten Jahr­zehn­te in Bay­ern. Der CSU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Alfons Brandl (Her­rie­den) erklärt dazu: „Nur mit geein­ten Kräf­ten von Bund, Frei­staat, Kom­mu­nen sowie der pri­va­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men kann das Ziel „Giga­bit in ganz Bay­ern bis 2025“ erreicht wer­den. In Berei­chen, in denen kein eigen­wirt­schaft­li­cher Netz­aus­bau durch die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men vor­ge­nom­men wird, unter­stützt Bay­ern den Breit­band­aus­bau in den Kom­mu­nen auf frei­wil­li­ger Basis wie kein ande­res Bun­des­land mit mitt­ler­wei­le 2,1 Mil­li­ar­den Euro. In die Land­krei­se Ans­bach und Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen flos­sen dabei seit 2014 ins­ge­samt 78 Mil­lio­nen Euro an För­der­mit­teln des Frei­staa­tes.“

Der jetzt vor­ge­stell­te aktu­el­le Bericht „Digi­ta­le Infra­struk­tur 2023“ stellt den erreich­ten Stand des Giga­bit­aus­baus in Bay­ern als Gan­zes und auf­ge­schlüs­selt auf die ein­zel­nen Bezir­ke dar.

Von den 58 Gemein­den im Land­kreis Ans­bach nut­zen bis­lang 36 die Baye­ri­sche Giga­bi­t­richt­li­nie, 6 Gemein­den wur­den 11,8 Mio. Euro För­de­rung zuge­sagt. Damit wer­den rund 3.300 Adres­sen mit Glas­fa­ser ange­bun­den. Zur Kofi­nan­zie­rung von Breit­band­aus­bau nach den Bun­des­pro­gram­men wur­den 5 Gemein­den 7,0 Mio. Euro Kofi­nan­zie­rungs­mit­tel des Frei­staats zuge­sagt. 57 Gemein­den betei­lig­ten sich am Aus­bau des schnel­len Inter­nets (mind. 30 Mbit/s) nach Baye­ri­scher Breit­band­richt­li­nie (2014 — 2020), 56 Gemein­den haben För­der­zu­sa­gen über 35,2 Mio. Euro erhal­ten. 99 Pro­zent der geför­der­ten Anschlüs­se sind bereits in Betrieb. 95 Ein­rich­tun­gen im Land­kreis pro­fi­tie­ren von 2,9 Mio. Euro För­de­rung nach der Glas­fa­ser/W­LAN-Richt­li­nie. 96 Pro­zent der öffent­li­chen Schu­len sind bereits giga­bit­fä­hig ange­bun­den, davon 81 Pro­zent mit FTTB. Ins­ge­samt inves­tiert der Frei­staat seit 2014 rund 57,0 Mio. Euro in den Breit­band­aus­bau im Land­kreis Ans­bach.

Von den 27 Gemein­den im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen nut­zen bis­lang 22 die Baye­ri­sche Giga­bi­t­richt­li­nie, 8 Gemein­den wur­den 4,6 Mio. Euro För­de­rung zuge­sagt. Damit wer­den rund 1.600 Adres­sen mit Glas­fa­ser ange­bun­den. Alle 27 Gemein­den betei­lig­ten sich am Aus­bau des schnel­len Inter­nets (mind. 30 Mbit/s) nach Baye­ri­scher Breit­band­richt­li­nie (2014 — 2020), 23 Gemein­den haben För­der­zu­sa­gen über 15,2 Mio. Euro erhal­ten. 88 Pro­zent der geför­der­ten Anschlüs­se sind bereits in Betrieb. 32 Ein­rich­tun­gen im Land­kreis pro­fi­tie­ren von 1,3 Mio. Euro För­de­rung nach der Glas­fa­ser/W­LAN-Richt­li­nie. 88 Pro­zent der öffent­li­chen Schu­len sind bereits giga­bit­fä­hig ange­bun­den, davon 58 % mit FTTB. Ins­ge­samt inves­tiert der Frei­staat seit 2014 rund 21,0 Mio. Euro in den Breit­band­aus­bau im Land­kreis Wei­ßen­burg-Gun­zen­hau­sen.

Brandl abschlie­ßend: „Die Zah­len machen deut­lich, dass wir auf einem guten Weg sind, aber im Enga­ge­ment nicht nach­las­sen dür­fen, um die Zie­le zu errei­chen. Der Frei­staat Bay­ern bleibt dabei ein ver­läss­li­cher Part­ner sei­ner Kom­mu­nen und wird auch die seit 3. April 2023 in Kraft getre­te­ne neue Bun­des­för­de­rung kräf­tig kofi­nan­zie­ren, um wei­ter­hin die best­mög­li­chen För­der­mög­lich­kei­ten sicher­zu­stel­len.“

Foto: MdL Alfons Brandl