Caritasverband wirbt um Beteiligung aus Diözese an „innovatio“

von | 26. März 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

Eich­stätt (red). Enga­gier­te für inno­va­ti­ve Sozi­al­pro­jek­te im Bis­tum Eich­stätt will der Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se moti­vie­ren, sich am Wett­be­werb für den öku­me­ni­schen Sozi­al­preis „inno­va­tio 2024“ zu betei­li­gen. Die­ser steht unter der Schirm­herr­schaft der Prä­si­den­tin des Deut­schen Cari­tas­ver­ban­des, Eva Maria Wel­skop-Def­faa, und des Prä­si­den­ten des Dia­ko­ni­schen Wer­kes der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Rüdi­ger Schuch. „Mit sozia­ler Inno­va­ti­on und hohem Enga­ge­ment auf neue und alte Her­aus­for­de­run­gen ant­wor­ten – das geschieht an vie­len Orten in der ver­band­li­chen Cari­tas und eben­so bei der Dia­ko­nie. Beson­ders krea­ti­ven Lösun­gen und über­ra­schen­de Her­an­ge­hens­wei­sen zeich­nen wir mit dem inno­va­tio-Preis aus“, schreibt die Cari­tas-Prä­si­den­tin unter www.innovatio-sozialpreis.de. In die­sem Jahr wid­met sich der Preis den The­men sozi­al gerech­ter Kli­ma­schutz, Frie­den, Ver­söh­nung und Demo­kra­tie.

Pro­jek­te und Initia­ti­ven, die sich die­ser drän­gen­den Pro­ble­me anneh­men, die nach­hal­ti­ge­re und fried­li­che­re Hand­lungs­per­spek­ti­ven eröff­nen und in die Zukunft wei­sen, kön­nen sich für den Preis bewer­ben. „Es ist gleich, wie groß Ihr Pro­jekt ist, es zählt die Idee: Was hilft wei­ter? Wel­che Wir­kung wird erzielt? Was ver­än­dert die Gegen­wart und prägt die Zukunft? Jede Ant­wort, die die Welt zu einem fried­li­che­ren und nach­hal­ti­ge­ren Ort macht, kann zu einem Pro­jekt wer­den, das preis­wür­dig ist“, wird auf der Inter­net­sei­te um eine Betei­li­gung gewor­ben.

Ver­ge­ben wer­den ein Haupt­preis von 6.000 Euro und drei Neben­prei­se von jeweils 3.000 Euro. Der Haupt­preis wird an Pro­jek­te ver­ge­ben, die sich in inno­va­ti­ver Wei­se den drän­gen­den Pro­ble­men im Bereich Frie­den, Demo­kra­tie oder Kli­ma­schutz anneh­men und neue nach­hal­ti­ge Hand­lungs­per­spek­ti­ven eröff­nen, die in die Zukunft wei­sen. Das Pro­jekt geht die gegen­wär­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen nicht nur mit Krea­ti­vi­tät, Mut und neu­en Ideen an, son­dern ist auch hin­sicht­lich der Wirk­sam­keit gut durch­dacht. Das aus­ge­wähl­te Pro­jekt ent­spricht damit mehr als ande­re den Kri­te­ri­en zur Aus­wahl von „Sozia­len Inno­va­tio­nen“ für den Sozi­al­preis inno­va­tio. Der ers­te Neben­preis geht an ein Pro­jekt, das sich nie­der­schwel­lig und ein­fach umset­zen lässt und es ver­dient, noch wei­ter im Bereich der Kir­chen und der kirch­li­chen Wohl­fahrt bekannt gemacht zu wer­den. Der zwei­te Neben­preis ist für ein Pro­jekt gedacht, das sich durch eine beson­ders gute Idee aus­zeich­net, aber bis­her eher im pro­to­ty­pi­schen Sta­tus ist und es ver­dient, wirk­sam umge­setzt zu wer­den. Und der drit­te Preis ist ein Publi­kums­preis, der bei einer Inno­va­ti­ons­kon­fe­renz am 21. Novem­ber 2024 in Ber­lin durch Besu­che­rin­nen und Besu­cher per Online-Voting ermit­telt wird.

Bewer­bun­gen sind bis zum 1. Juni 2024 unter www.innovatio-sozialpreis.de/zur-bewerbung.html mög­lich.

Foto: VRK