Christlicher Pädagogentag für Bayern stärkt für Glaube und Beruf

von | 26. November 2025 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen – Mit über­re­gio­na­ler Betei­li­gung und spür­ba­rer Begeis­te­rung hat am Sams­tag der Christ­li­che Päd­ago­gen­tag für Bay­ern auf der Hen­solts­hö­he in Gun­zen­hau­sen statt­ge­fun­den. Im Mit­tel­punkt des Tages stand die Fra­ge, wie christ­li­che Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen ihre Beru­fung in einer her­aus­for­dern­den Zeit authen­tisch und hoff­nungs­voll leben kön­nen.


Rund hun­dert Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen – und sol­che, die es wer­den wol­len – tausch­ten sich zu aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen aus. Foto: Hel­ge Hal­men

Ein Tag vol­ler Begeg­nung und Ermu­ti­gung

Etwa hun­dert Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen aus Schu­le, Kin­der­gar­ten, Sozi­al­päd­ago­gik und Erwach­se­nen­bil­dung kamen zusam­men, um sich geist­lich neu aus­zu­rich­ten, fach­lich inspi­rie­ren zu las­sen und wert­vol­le Impul­se für ihren Berufs­all­tag mit­zu­neh­men. Die Stif­tung Hen­solts­hö­he fun­gier­te als Trä­ger und Gast­ge­ber und wur­de dabei von einer Viel­zahl evan­ge­li­scher und frei­kirch­li­cher Part­ner unter­stützt, die damit die gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung für christ­li­che Bil­dung in Bay­ern unter­stri­chen. Nach dem locke­ren Ankom­men bei Kaf­fee und Kuchen eröff­ne­te Ver­an­stal­tungs­lei­ter Pfar­rer Tho­mas Jero­min das offi­zi­el­le Pro­gramm. Ein vir­tu­os spie­len­des Duo an Cel­lo und Kla­vier berei­cher­te den Tag mit sei­nen musi­ka­li­schen Bei­trä­gen.

Fach­li­che Impul­se in den Haupt­vor­trä­gen

Im ers­ten Vor­trag the­ma­ti­sier­te Dr. Dani­el Straß, Pro­fes­sor der Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten an der Inter­na­tio­na­len Hoch­schu­le Lie­ben­zell, die Span­nungs­fel­der, in denen christ­li­che Lehr­kräf­te heu­te ste­hen – zwi­schen gesell­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen, Ent­wick­lun­gen im Bil­dungs­sys­tem und ihrem per­sön­li­chen Glau­ben. Er ermu­tig­te, die eige­ne Beru­fung im Licht des Evan­ge­li­ums neu zu ent­de­cken und auf eine trag­fä­hi­ge inne­re Hal­tung zu bau­en. Straß beton­te dabei: „Es gibt nicht die eine Lösung, jeder hat eine ganz indi­vi­du­el­le Beru­fung.“

Am Nach­mit­tag sprach Teo­dor Wet­zel, der als beruf­li­cher Leh­rer im Christ­li­chen Jugend­dorf Nagold tätig ist, über die Bedeu­tung sei­ner per­sön­li­chen Got­tes­be­zie­hung sowie den Halt und die Kraft, die er dadurch für sei­nen päd­ago­gi­schen All­tag erhält. Mit leben­di­gen Bei­spie­len aus sei­ner Arbeit zeig­te er auf, wie Ver­trau­en, Gebet und Inte­gri­tät Bezie­hun­gen zu Schü­le­rin­nen und Schü­lern prä­gen und stär­ken kön­nen. Sein Bei­trag mach­te deut­lich, dass geist­li­che Tie­fe, päd­ago­gi­sche Pro­fes­sio­na­li­tät, ech­tes Inter­es­se an Schü­lern und eine gute Pri­se Humor gut mit­ein­an­der in Ein­klang zu brin­gen sind.

Work­shops boten prak­ti­sche Hil­fen für den päd­ago­gi­schen All­tag

Am Nach­mit­tag ver­tief­ten acht Work­shops die The­men des Tages und gaben prak­ti­sche Impul­se für den päd­ago­gi­schen All­tag. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer beschäf­tig­ten sich mit der Ein­bin­dung und Sicht­bar­keit christ­li­cher Inhal­te im Unter­richt, dem Umgang mit gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, einer lie­be­vol­len Grenz­set­zung sowie mit krea­ti­ven For­men geleb­ten Glau­bens wie Lied­ge­stal­tung,