Dr. Markus Söder hat die Lösungen für Bayern

von | 12. September 2023 | Allgemein, Altmühlfranken, Gunzenhausen

Gun­zen­hau­sen (JF). Exakt einen Monat vor der Land­tags­wahl kam Minis­ter­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder am Vor­abend der Ker­waer­öff­nung nach Gun­zen­hau­sen, um sei­ne hie­si­gen CSU-Kan­di­da­ten für den Bezirks­tag, Hans Popp und Manu­el West­phal, sowie für den Land­tag, Denis Glotz und Hel­mut Schnotz, vor Ort zu unter­stüt­zen. Letz­te­rer freu­te sich, nicht nur Söder im Fest­zelt Papert begrü­ßen zu dür­fen, son­dern auch die EU-Abge­ord­ne­te Mar­le­ne Mor­tler und vor allem die rund 2000 CSU­ler, die ihrem Lan­des­fürs­ten wäh­rend sei­ner cir­ca ein­stün­di­gen Aus­füh­run­gen immer wie­der kräf­tig applau­dier­ten. Aber Söder wäre nicht Söder, wenn er nicht auch ein paar Men­schen bei sei­ner Ankunft zu ihren „demons­tra­ti­ven Äuße­run­gen des Miss­fal­lens“ in Form von Buh-Rufen bewegt hät­te.

Das hin­der­te den Poli­ti­ker aber nicht dar­an, sei­ne „echt total gro­ße Freu­de“ hier sein und den Frei­tag­abend mit ver­nünf­ti­gen Men­schen ver­brin­gen zu kön­nen, zu zei­gen. Und dann auch noch in Fran­ken! Und so ließ auch sein Unter­hal­tungs­wert nicht zu wün­schen übrig – mit zahl­rei­chen, durch­aus geziel­ten Poin­ten auf Anwe­sen­de, die die­se meist eben­so humor­voll auf­nah­men wie das Publi­kum, und die aktu­el­le Regie­rung, der er kei­nes­falls einen Vor­wurf machen wol­le, die sei­ner Mei­nung nach aber viel­leicht auch bes­ser hät­te auf die ver­schie­de­nen Kri­sen reagie­ren kön­nen. Nun habe man die Pro­ble­ma­tik, dass Deutsch­land einer der weni­gen Indus­trie­län­der sei, das noch in einer Rezes­si­on ste­cke. Vor allem die Grü­nen sind ihm dabei nicht nur ein Dorn im Auge, mit ihm wer­de es defi­ni­tiv auch kei­ne schwarz-grü­ne Koali­ti­on geben, stell­te er klar. Von der Ener­gie­re­form bis zur Mobi­li­tät – solan­ge man nicht aus­rei­chend Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len gene­rie­ren kön­ne, brau­che man unter ande­rem eben noch Atom­ener­gie, um die Grund­last abzu­de­cken. Aktu­ell müs­se man die­se noch teu­er aus dem Aus­land dazu­kau­fen. Hier schlug er die Brü­cke zur Land­wirt­schaft, in die­sem Fall der Strom­erzeu­gung aus Bio­mas­se, die in Ber­lin aber eher „belä­chelt“ wird.

Dabei kann sich Bay­ern und auch sein länd­li­cher Raum wahr­lich sehen las­sen: Nicht nur „Die hal­be Welt frisst und säuft baye­risch!“, auch die baye­ri­schen Autos haben welt­weit einen Namen. In Bay­ern lebe man nicht nur bes­ser, son­dern auch län­ger, haben Stu­di­en belegt, was auch am Aus­bau der Kran­ken­haus­ver­sor­gung lie­ge, die anders als von Lau­ter­bach pro­pa­giert, nicht nur in den Groß­städ­ten kon­zen­triert wer­de. Zudem gibt es hier das größ­te Wirt­schafts­wachs­tum, die meis­ten Meis­ter, die bes­ten Dax-Fir­men, die nied­rigs­te Arbeits­lo­sig­keit und übri­gens auch die nied­rigs­te Jugend­ar­beits­lo­sig­keit in Euro­pa, die gerings­te Kri­mi­na­li­tät – nicht zuletzt, dank der Grenz­po­li­tik und dem Aus­bau der Poli­zei u.v.m. Und damit das auch so blei­be, sei er gegen die MwSt-Erhö­hung der Gas­tro­no­mie, wel­che ein Ende für vie­le Betrie­be bedeu­te und für eine 0%-MwSt für Grund­nah­rungs­mit­tel, denn Essen muss für alle bezahl­bar sein. Gestärkt wer­den sol­le auch das Hand­werk und so soll auch der Meis­ter­brief kos­ten­los wer­den, denn er sei genau so viel wert wie ein Stu­di­um. Eben­so sprach er sich gegen eine unkon­trol­lier­te Zuwan­de­rung nach Deutsch­land sowie für eine Rück­füh­rung der Straf­tä­ter aus. Kei­nen Spaß ver­ste­he er auch mit Mit­bür­gern, die nicht arbei­ten wol­len und somit nicht den­sel­ben Anspruch auf Unter­stüt­zung haben soll­ten, wie die Arbeits­wil­li­gen.

Aber wie geht es 13 Mio. Men­schen in der Zukunft? Man sol­le sich über­le­gen, war­um und was man wählt! Die AfD sei nicht das Werk­zeug, um die Ampel zu ärgern, hier wäre die CSU die deut­lich bes­se­re Wahl. Bay­ern soll Bay­ern blei­ben: Wohl­stand für alle, maxi­ma­le Frei­heit für den Ein­zel­nen und kol­lek­ti­ve Sicher­heit und damit die Kin­der ihr Leben gestal­ten kön­nen. Dar­um geht’s!

Nach die­sem Apell und Stan­ding Ova­tions genoss der Minis­ter­prä­si­dent noch das Bad in der Men­ge, bot Gele­gen­heit zu Sel­fies und ver­schwand in der Nacht.

Foto: Alex Kurz Wei­te­re Fotos des Abends auf Face­book