Drachen steigen lassen — Sicherheitstipps der N‑ERGIE

von | 24. September 2024 | Altmühlfranken, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Weißenburg

(red). Der Herbst ist die bes­te Jah­res­zeit zum Dra­chen­stei­gen. Aber Vor­sicht: Ein Dra­chen, der sich in der Strom­lei­tung ver­fängt, kann gefähr­lich wer­den.

Die N‑ERGIE infor­miert über die wich­tigs­ten Sicher­heits­re­geln, die jeder beim Dra­chen­stei­gen beach­ten soll­te:

• Luft­ver­kehrs­ord­nung beach­ten: Die klei­nen Flug­ob­jek­te unter­lie­gen, unab­hän­gig von Grö­ße und Mate­ri­al, der Luft­ver­kehrs­ord­nung. Die Umge­bung von Flug­plät­zen und Auto­bah­nen sind des­halb für Dra­chen tabu.

• Sicher­heits­ab­stand: Beim Dra­chen­stei­gen einen Abstand von min­des­tens 600 Metern von einer Strom­lei­tung ein­hal­ten. Glei­ches gilt für Ober­lei­tun­gen von Eisen- und Stra­ßen­bah­nen.

• Maxi­ma­le Flug­hö­he: Die Dra­chen­schnur darf höchs­tens 100 Meter lang und nicht elek­trisch lei­tend sein, also zum Bei­spiel nicht aus Kar­bon­fa­sern bestehen oder metall­ver­stärkt sein.

• Gewit­ter mei­den: Zieht ein Gewit­ter auf, muss der Dra­che aus der Luft. Feuch­te und nas­se Kunst­stoff­schnü­re kön­nen den Blitz lei­ten.

• Los­las­sen und Hil­fe ver­stän­di­gen: Wenn sich der Dra­che doch in einer Strom­lei­tung ver­fängt, bit­te sofort die Schnur los­las­sen und den Stö­rungs­dienst der N‑ERGIE Netz GmbH unter der 0800 234‑2500 (kos­ten­frei) infor­mie­ren. Techniker*innen hel­fen dann, die Papier- oder Kunst­stoff­vö­gel zu befrei­en. Auf kei­nen Fall ver­su­chen, den Dra­chen selbst zu befrei­en, denn das ist lebens­ge­fähr­lich.

Foto: N‑ERGIE/Silke Weiß